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Die Neue – so hieß die erste Tatort-Folge mit Lena Odenthal, bzw. Schauspielerin Ulrike Folkerts. 1989 flimmerte sie zum ersten Mal im Tatort über die Bildschirme. 30 Jahre ist das jetzt her und ihr könnt bei den Dreharbeiten der Jubiläumsfolge dabei sein und Schauspielerin Ulrike Folkerts und ihre Kollegin Lisa Bitter persönlich kennenlernen.

Lena Odenthal – eine Erfolgsgeschichte

Als Ulrike Folkerts zum ersten Mal Lena Odenthal gespielt hat, war sie die einzige aktive weibliche Tatort-Ermittlerin in Deutschland. Vermutlich auch ein Grund, warum die Geschichte von Lena Odenthal so erfolgreich und lang geworden ist. Aber auch die Rolle von Lena Odenthal musste erstmal richtig verstanden werden. Den Anstoß in die richtige Richtung gab damals eine Kostümbildnerin aus Stuttgart. Sie machte Lena Odenthal zu dem, was sie so beliebt gemacht hat.

Ulrike Folkerts | Lena Odenthal | Tatort Ludwigshafen; Foto: dpa | Picture Alliance
dpa | Picture Alliance

In der ersten Folge Stand Ulrike Folkerts noch im Röckchen und mit rosa Schal vor der Kamera, für den zweiten Tatort (Rendevouz) wurde das eher feminine Outfit gegen Jeanshose und Lederjacke eingetauscht. So konnte Lena Odenthal besser rennen, springen, sich prügeln und schießen! Sie hat ihren männlichen Kollegen Paroli geboten und sich nicht als kleines Püppchen rumschubsen lassen. Eine Frau mit Ecken und Kanten, die auch unbequem war. Das konnte man mögen oder eben nicht. Aber es war definitiv nicht langweilig.

30 Jahre Tatort mit Lena Odenthal – wann ist Schluss?

Mehr als 60 Fälle hat Lena Odenthal inzwischen gelöst und dabei auch schon ihre Partner ausgetauscht. 22 Jahre lang ermittelte Lena Odenthal zusammen mit Mario Kopper. 2018 hörte Mario Kopper alias Andreas Hoppe dann auf. Seitdem ist Johanna Stern (gespielt von Lisa Bitter) die Neue an der Seite von Lena Odenthal.

An die junge Kollegin konnten sich die Tatort-Fans schon eine ganze Weile gewöhnen. Seit 2014 tauchte Johanna Stern immer wieder im Ludwigshafener Tatort auf. Seitdem sind Odenthal und Bitter neben dem Göttinger-Tatort das einzige reine Frauenteam. Aber auch wenn Lena Odenthal inzwischen die dienstälteste Tatort-Ermittlerin ist, ans Aufhören denkt Schauspielerin Ulrike Folkerts noch nicht.

So lange ich rennen kann und schießen kann, werde ich diese Lena Odenthal gerne weiterspielen. Wenn die irgendwann in Rente geschickt wird, werde ich Privatdetektivin.

Ulrike Folkerts auf der Jahrespressekonferenz des SWR

Tatort Ludwigshafen

Bis dahin wird erst einmal alles so weitergehen wie bisher. Seit einiger Zeit an ihrer Seite – ihre über 20 Jahre jüngere Kollegin Lisa Bitter. Haben die beiden Rollen sich in den ersten Folgen noch angezickt, so sind sie in der letzten Zeit immer näher zusammengewachsen. Es sei aber auch wichtig, dass die beiden Rollen hier und da aneinander geraten, sagt Ulrike Folkerts. Schließlich gibt's im Film nichts Langweiligeres als ein Ermittlerteam, das sich immer blendend versteht.

Tatort-Ermittlerinnen Folkerts und Bitter; Foto: SWR3

Auch Privat ein super Team: Schauspielerin Lisa Bitter (links) und ihre Kollegin Ulrike Folkerts (rechts).

SWR3

Auch vor Lisa Bitters Tatort-Karriere hat der Tatort immer eine Rolle in ihrer Familie gespielt. Dort wurde oft zusammen Tatort geschaut. Das Ermittlerteam aus Ludwigshafen ist sogar das Lieblingsteam von Lisa Bitters Mutter. Darum war Lisa Bitter auch besonders nervös, als es hieß: Es geht zum Tatort-Casting mit Lena Odenthal.

Ob jung oder erfahren – Lampenfieber bleibt!

Aber egal ob schon mehr als 30 Jahre Schauspielerfahrung oder ein paar Jahre weniger: Lampenfieber haben die beiden Schauspielerinnen noch. Aber beide nicht während des eigentlichen Drehs, sondern immer am Tag davor. Da wurde sich dann auch schon mal übergeben, es wird schlecht geschlafen und es gibt auch hier und da noch Albträume.

Lisa Bitter; Foto: SWR.de

Talk mit Thees Lisa Bitter

Dauer

Darum geht's in dem Tatort für die Gewinner

Tod im Häcksler mit Ben Becker1991; Foto: imago

Tod im Häcksler 1991: Dorfpolizist Tries (Ben Becker) soll Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) bei der Vermisstensuche unterstützen...

imago

Es wird die Fortsetzung des Skandal-Tatorts Tod im Häcksler. Dieses Mal heißt die Folge Die Pfalz von oben. Lena Odenthal wird zurück in die Pfalz gerufen, an den Ort des Geschehens von vor 30 Jahren. Johanna Stern ist natürlich mit dabei und merkt, das etwas nicht so ganz stimmt. Denn Lena Odenthal kennt mehr Menschen in der Provinz, als gedacht.

Neben Lena Odenthal gibt es in der Provinz aber noch einen alten Bekannten. Der junge Polizist Stefan Tries (gespielt von Ben Becker), aus der Folge Tod im Häcksler ist nach 30 Jahren nun nicht mehr der junge Polizist, der noch grün hinter den Ohren ist, sondern ein gestandener Dorfsheriff. Johanna Stern und ein paar andere Kollegen halten sich dieses Mal im Hintergrund und recherchieren und agieren versteckt von einer Kegelbahn aus. Denn das Team hat einen Tipp bekommen.

In einer Szene begibt sich das Ermittlerteam auf eine Beerdigung, bei der das ganze Dorf anwesend ist. Genau in dieser Szene dürfen die SWR3-Gewinner mit etwas Glück die Komparsenrollen übernehmen. Entweder sie sind zutiefst bestürzt über den Tod des Mordopfers, oder eben nicht. Das müssen die Komparsen natürlich glaubhaft darstellen.

Ein paar Tipps von den Profis – Ulrike Folkerts und Lisa Bitter

Am Set braucht man auf jeden Fall immer viel Zeit und es muss oft gewartet werden. Das Tolle dabei ist natürlich, dass man dann besonders viel beobachten kann, was sonst so am Set vor sich geht.

Ulrike Folkerts und Lisa Bitter im exklusiven SWR3-Interview; Foto: SWR3

Schauspielerin Ulrike Folkerts (rechts) und ihre Tatort-Kollegin Lisa Bitter (links) im exklusiven SWR3-Interview.

SWR3

Wenn dann die Kamera an geht und das rote Lämpchen leuchtet, sollte man einen Blick direkt in die Kamera unbedingt vermeiden. Damit man die zu spielende Rolle perfekt ausfüllen kann, ist es auch immer wichtig sie komplett zu verstehen. Darum sollte man bei Unklarheiten unbedingt Fragen stellen. Im Normalfall erklärt der Regieassistent vor jeder Szene, was genau zu tun ist. Dann also besonders gut aufpassen. Vielleicht ist man dann spontan sogar verheiratet mit jemandem, den man überhaupt nicht kennt. Das ist dann schon überraschend und auch aufregend. Drehtag ist Ende März, da kann es in der Pfalz schon noch etwas kühl sein. Wer lange draußen warten muss, der friert schnell. Daher der Geheimtipp von Lisa Bitter: lange Unterwäsche!

Hinter jedem Tatort steckt ein riesiger Aufwand

Es ist schon spannend, sowas mal mitzubekommen. Es sind halt immer wahnsinnig viel Technik und Leute an so einem Set und es dauert manchmal auch sehr lange, bis nur eine kleine Szene abgedreht ist. Das bekommt man als Zuschauer so eigentlich nie mit.

So gewinnt ihr im Radio – vom 18. bis 22. März

Meldet euch ab dem 11. März mit unten angefügtem Formular an – und macht euch bereit, euer Tatort-Wissen zu zeigen.

Ab dem 18. März verlosen wir das einzigartige Tatort-Erlebnis. Vielleicht schafft es der ein oder andere sogar vor die Kamera – als Komparse. In der Morningshow gibt’s jeden Tag vier Mal die Chance zu gewinnen. Einfach eine Frage rund um den Tatort beantworten und schon seid ihr dabei.

Die Antworten gibt es übrigens schon am Tag vorher gegen 14.40 Uhr. Also: Einschalten lohnt sich!

Bitte lest vorher unbedingt unsere Teilnahmebedingungen!

So gewinnt ihr online – ab 18. März

Auch auf der SWR3-Facebook-Seite könnt ihr ab 18. März gewinnen. Wenn ihr auf unserem Meme die Tatort-Kommissare erkennt und uns einen Kommentar mit der richtigen Lösung schickt, sichert ihr euch eure Online-Gewinnchance!

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Autor
Patrick Schütz
Autor
SWR3