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Svenja Maria Hirt
Svenja Maria Hirt (Foto: SWR3)
SWR3

Du hast endlich deinen Traumjob, weil sich dein Kollege total für dich eingesetzt hat? Plötzliches Liebesglück – und das, weil deine Nachbarin dir jemand ganz Besonderen vorgestellt hat? Dann bedanke dich bei diesem besonderen Menschen und gewinne für ihn mit SWR3 Elch und weg eine Reise nach Québec. +++ Das Gewinnspiel ist beendet. +++

Kalt. Kälter. Kanada. In Québec gibt es eine volle Ladung Winterspaß! Ob mit dem Flugzeug über schneebedeckte Landschaft, auf der Schneerutsche durch Québec City oder beim Kaltgetränk im Eishotel.

Tag 1: Willkommen im Schnee

In weniger als acht Stunden geht es von Frankfurt nach Montreal. Dort angekommen, geht es in eine Unterkunft mitten in der Natur am See Lac-à-l'Eau-Claire. Nach einem Welcome-Drink – einem kanadischen Whisky mit Ahornsirup – können vor dem Abendessen noch Marshmallows am Lagerfeuer gegrillt werden.

Der Tag in Bildern

SWR3 Elch und weg Quebec – Tag 1 (Foto: Auberge Lac-à-l'Eau-Claire)
Ob zu Fuß, mit dem Schneemobil oder auf einem Schlitten: Kanada wird zum Winterwonderland. Auberge Lac-à-l'Eau-Claire Bild in Detailansicht öffnen
Und wer keine Angst vor dem Fliegen hat, sieht die schneebedeckte Landschaft auch von oben. Auberge Lac-à-l'Eau-Claire Bild in Detailansicht öffnen
...und entdeckt vielleicht sogar einen Elch im Wald? Auberge Lac-à-l'Eau-Claire Bild in Detailansicht öffnen
SWR3-Redakteurin Rebecca Rodrian probiert sich hier schon mal im Marshmallow-Grillen. Bild in Detailansicht öffnen
Alles wird in Québec mit Ahornsirup gewürzt – auch Begrüßungsgetränke. Bild in Detailansicht öffnen

Tag 2: Huskyschlittenfahrt, Eisfischen und Schneeflugzeug

Am zweiten Tag stehen einige Winteraktivitäten an, die wir aus Deutschland so nicht unbedingt kennen. Wer will, kann mit einem Schneemobil fahren, sich von Huskys im Schlitten ziehen lassen oder Eisfischen gehen.

Das Besondere beim Eisfischen ist, dass der Fisch direkt nach dem Fangen noch auf dem zugefrorenen See zubereitet wird. Einbrechen kann der See allerdings nicht. Die Winter in Kanada sind so kalt, dass die Seen eine bis zu 50 cm dicke Eisschicht haben.

Der Tag in Bildern

SWR3 Elch und weg – Quebec (Foto: Quebec Original, Vlan Communication)
Bevor es los geht, kann man die Schlittenhunde schon freudig bellen und heulen hören. Quebec Original, Vlan Communication Bild in Detailansicht öffnen
Denn die Hunde können es kaum erwarten, bis es endlich los geht. In ihnen steckt so viel Energie. Quebec Original, Vlan Communication Bild in Detailansicht öffnen
Dass in jedem Schlittenhund auch ein bisschen Wolf drin steckt, ist nicht unüblich. Reine Husky-Hunde sind es selten. Quebec Original, Hamelin, Jean-François Bild in Detailansicht öffnen
Streicheln ist aber trotzdem erlaubt! Quebec Original, Hamelin, Jean-François Bild in Detailansicht öffnen
Eine andere traditionelle Winteraktivität ist Eisfischen. Dabei werden die Fische aus zugefrorenen Eislöcher gefischt. Quebec Original, Pelland, Louise Bild in Detailansicht öffnen
Und der gefangene Fisch wird auch gleich frisch zubereitet! Bild in Detailansicht öffnen
Durch den Wald und drüber hinweg! Im Winter landet die kleine Maschine auf dem gefrorenen See. Quebec Original, Ouellet, Raphael Bild in Detailansicht öffnen
Im Hintergrund sieht man die Unterkunft Lac-à-l'Eau-Claire. Auberge Lac-à-l'Eau-Claire Bild in Detailansicht öffnen
Schneemobile gehören in Québec zum winterlichen Alltag. Quebec Original, Jopusselin, Fabrice Bild in Detailansicht öffnen
An Bundesstraßen gibt es auch viele Schilder, auf denen vor kreuzenden Schneemobilen gewarnt wird. Quebec Original, Huard, Jean-Pierre Bild in Detailansicht öffnen
Auf jeden Fall ist das Schneemobil das beliebteste Fortbewegungsmittel in der kanadischen Wildnis. Quebec Original, Ouellet, Raphael Bild in Detailansicht öffnen
Alternativ kann auch mit Quads durch die dann schneebedeckte Landschaft gefahren werden. Als der SWR3-Elch in Québec war, war es noch Herbst. Mit den Quads kann die Umgebung das ganze Jahr erkundet werden. Bild in Detailansicht öffnen
Je me souviens – so lautet das offizielle Motto der kanadischen Provinz Québec. Und deswegen steht es auch auf jedem Kennzeichen. Auf deutsch heißt es: Ich erinnere mich. An was genau sich erinnert werden soll, steht nirgends geschrieben. Die meisten Bild in Detailansicht öffnen

Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem Flugzeug über die schneebedeckte Landschaft zu fliegen. Gestartet und gelandet wird im Winter auf dem gefrorenen See – im Sommer und Herbst würde hier ein Wasserflugzeug landen.

Am Nachmittag geht es weiter zu den Ureinwohnern von Kanada. Im First Nation Hotel im Indianerreservat Wendake werden die Gewinner aber nicht nur schlafen.

Tag 3: Nach Mythen und Legenden gibt es Drinks aus Eis

Denn im Langhaus erzählt ein echter Wendat am nächsten Morgen einprägsame und spannende Geschichten, Mythen und Legenden.

Danach geht es weiter zum Eishotel. Es ist das einzige in Nordamerika – und man könnte sogar darin übernachten. Nach einer Besichtigung der verschiedenen Räume und Skulpturen gibt es Drinks an der Bar. Aber Vorsicht: Keine Münzen auf den eisigen Tresen legen – sie frieren sonst fest!

Der Tag in Bildern

SWR3 Elch und weg Quebec – Tag 3 (Foto: Hotel de Glace, Renaud, Philippe)
Im Eishotel ist alles aus Eis. Selbst die Trinkgläser sind große Eisblöcke. Mehrmals verwendet werden sie aber nicht. Ob man das Glas als Souvenir mit nach Hause in die Eistruhe nehmen darf? Hotel de Glace, Renaud, Philippe Bild in Detailansicht öffnen
Nachts kann im Eishotel geschlafen werden, tagsüber können sich Besucher das imposante Bauwerk von Eis von innen und außen anschauen. Hotel de Glace Bild in Detailansicht öffnen
So schön es auch aussieht: Dieser Ofen wärmt den Raum leider nicht. Er ist mehrfach verglast und die Wärme wird nach oben abgeführt. Hotel de Glace Bild in Detailansicht öffnen
Wer sich fragt, warum das Eis so klar ist: Es wird maschinell hergestellt. Quebec Original, Hamelin, Jean-François Bild in Detailansicht öffnen
Der Schnee kommt aber aus der Umgebung. Davon hat Québec im Winter aber auch genug. Hotel de Glace Bild in Detailansicht öffnen
Probeliegen ist übrigens erlaubt – bevor Abends die Zimmer von Hotelgästen bezogen werden, geht ein Reinigungsteam nochmal durch. Quebec Original, Cecile, Benoit Bild in Detailansicht öffnen
Ob mit oder ohne Alkohol – an der Bar ist für jeden etwas dabei. Eiswürfel brauchen die Getränke dann keine mehr. Hotel de Glace Bild in Detailansicht öffnen
Wer sein buntes Getränk verschüttet, darf sich danach nicht wundern, warum der Tresen mit einem Bügeleisen gereinigt wird. Dadurch wird die Fläche erhitzt und kann abgewaschen werden. Ohne Bügeleisen bleibt der Orangensaft nämlich festgefroren. Hotel de Glace, Renaud, Philippe Bild in Detailansicht öffnen
Québecs Hauptstadt ist Québec – damit Québec und Québec aber nicht verwechselt wird, wird die Stadt auch Québec City genannt. Das besondere an der Stadt: Sie ist in Ober- und Unterstadt aufgeteilt. imago Bild in Detailansicht öffnen
Auch wenn es wie ein Schloss aussieht – und auch so heißt. Das Château Frontenac ist ein Hotel und steht im Guinness-Buch der Rekorde. Denn es ist das meistfotografierteste Hotel der Welt. imago Bild in Detailansicht öffnen
Direkt vor dem Hotel ist die Dufferin-Terrasse. Terrasse Dufferin, DF Design Production Bild in Detailansicht öffnen
Dort ist jedes Jahr eine riesige Eisrutsche aufgebaut. Promenade Champlain, Brillant, Vincent Bild in Detailansicht öffnen
Links das Château Frontenac und rechts der Sankt-Lorenz-Strom – ein besseres Panorama kann es beim Rutschen nicht geben. Terrasse Dufferin, Gagnon, Francis Bild in Detailansicht öffnen
Nicht weit von Québec City entfernt, ist das Indianerreservat Wendake. Hinter den Baumstämmen versteckt sich ein wichtiges Gebäude... Terrasse Dufferin, Gagnon, Francis Bild in Detailansicht öffnen
In so einem Longhaus (Langhaus) haben früher mehrere Familien zusammengelebt – die SWR3-Gewinner bekommen dort die spannendsten Geschichten und Legenden von einem Wendat erzählt. Terrasse Dufferin, Gagnon, Francis Bild in Detailansicht öffnen
Warum Geduld für die Wendats – die Ureinwohner Kanadas – so wichtig ist, hat Hanariskwa SWR3 erzählt. Bild in Detailansicht öffnen

Auch wenn sie nicht die größte Stadt in der französischen Provinz ist, sie ist die Hauptstadt und sie ist wunderschön: Québec City. Nach einem Stadtspaziergang durch die Altstadt geht es auf die Dufferin-Terrasse. Dort können die Gewinner auf einer Schneerutsche an Sehenswürdigkeiten vorbei rodeln. Rechts der Sankt-Lorenz-Strom, der im Winter übrigens auch zufriert und links das Château Frontenac – das meist fotografierteste Hotel weltweit.

Tag 4: Ahornblatt, Ahornbaum, Ahornsirup

Von Québec City geht es zurück nach Montreal. Zuvor gibt es aber noch einen Stopp in einer Zuckerhütte. Der Besitzer Dany erklärt dabei nicht nur, wie Ahornsirup produziert wird, denn 90% der weltweiten Ahornsirupproduktion findet in der Provinz Quebec statt. Sondern Dany zeigt auch, wie Ahornsirup-Lutscher gemacht werden, wie kanadische Volksmusik klingt und er bietet ein Menü an, zu dem der typische Quebecer selbstverständlich Ahornsirup dazu isst.

Ja, nicht nur Pancakes werden von Ahornsirup ertränkt – auch Schinken, Rührei oder Bohnen bekommen einen Portion Ahornsirup zum Verfeinern obendrauf.

Abends in Montreal angekommen, findet in der Basilika Notre-Dame die gigantische Lichtershow Aura statt. Wer Kirchen nicht mag, sollte sich das trotzdem nicht entgehen lassen. Diese Lichtershow wird niemand so schnell vergessen!

Der Tag in Bildern

SWR3 Elch und weg Quebec – Tag 4 (Foto: SWR3)
Für uns ist es das Salz. In Québec ist es der Ahornsirup. Ohne geht es nicht! Bild in Detailansicht öffnen
Besonders beliebt: Ahornsirup-Lutscher! Bild in Detailansicht öffnen
Aber wie macht man solche Ahornsirup-Lutscher? SWR3-Reporterin Rebecca Rodrian erklärt's. Bath, Laurene Bild in Detailansicht öffnen
Auch wenn die Herstellung Spaß macht – in Lutscherform wird Ahornsirup aber am wenigsten gegessen. Typisch in Québec ist, dass der Ahornsirup in seiner normalen dickflüssigen Form zu allem möglichen gegessen wird: Schinken, Rührei, Quiche – oder Chez Dany Bild in Detailansicht öffnen
Hergestellt wird Ahornsirup aus Ahornwasser – und dieses wird aus Ahornbäumen abgezapft. Chez Dany Bild in Detailansicht öffnen
In so einer Zuckerhütte wie bei Chez Dany wird das Ahornwasser dann zu Ahornsirup weiterverarbeitet. Ein Baum liefert pro Saison zwischen 35 und 55 Litern. 40 Liter Ahornwasser benötigt man für einen Liter Sirup. Das süße Elixier wurde übrigens Chez Dany Bild in Detailansicht öffnen
Abends kommen die SWR3-Gewinner in Montreal an – hier zu sehen: die Basilika Notre-Dame de Montréal. imago Bild in Detailansicht öffnen
So ist die Basilika nur am Anfang beleuchtet... die ganze Lichtershow wird noch viel krasser! Bild in Detailansicht öffnen

Tag 5: Poutine – das kanadische Nationalgericht

Am fünften und letzten Tag wird nach der Stadtrundfahrt durch Montreal das Observatoire Place Ville Marie besucht. Im Anschluss wird die bekannteste kanadische Spezialität gegessen: Poutine. Das sind Pommes, mit einem Quietschekäse – also Käse, der beim Essen zwischen den Zähnen quietscht – in Bratensoße. Das sieht zwar nicht so appetitlich aus, schmeckt aber sehr lecker. Als Hauptgang gibt es dazu einen Burger aus Smoked Meat (Rauchfleisch).

Der Tag in Bildern

SWR3 Elch und weg – Quebec (Foto: Quebec Original, Pictures Canada)
Am Alten Hafen kann man in Montreal im Winter Schlittschuhlaufen. Am freien Nachmittag könnte dafür Zeit sein. Quebec Original, Pictures Canada Bild in Detailansicht öffnen
Auch Montreal liegt am Sankt-Lorenz-Strom. Bath, Laurene Bild in Detailansicht öffnen
Vom Observatoire Place Ville Marie hat man über ganz Montreal einen wunderschönen Blick. Yannick Légaré Bild in Detailansicht öffnen
In der 45. Etage ist die Aussichtsplattform... Yannick Légaré Bild in Detailansicht öffnen
...auf über 185 Meter! Yannick Légaré Bild in Detailansicht öffnen
Die bekannteste kanadische Fast-Food-Spezialität ist Poutine – und kommt aus Québec. Selbst bekannte Fast-Food-Ketten haben es in Kanada auf ihrer Speisekarte. Es besteht aus Pommes, Käse und Bratensauce. Bild in Detailansicht öffnen
Der Parc Olympique de Montréal wurde für die Olympischen Sommerspiele 1976 erbaut – heute ist er eines der Wahrzeichen der Stadt. Smiljanic, M Bild in Detailansicht öffnen
Die Biosphère in Montreal wurde zur Weltausstellung Expo 67 gebaut. Heute ist es ein Wasser und Umweltmuseum. imago Bild in Detailansicht öffnen

Am Abend geht es dann wieder zurück nach Deutschland.

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Svenja Maria Hirt
Svenja Maria Hirt (Foto: SWR3)
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