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Was denken sich Wirby und Zeus, wenn sie in die Morgensonne reiten? Wie kommt Marcus Barsch auf seine Filosofie am Nachmittag? Und wie entsteht eine Radio-Comedy? Wir zeigen es dir, komm mit hinter die Kulissen von SWR3.

SWR3 wäre nicht das, was es ist, wenn wir nicht so viele tolle Hörer im Radio hätten und Follower bei Facebook. Denn SWR3 ist nicht einfach nur ein Radiosender, nicht einfach nur eine Internetseite oder ein Facebook-Profil. Wir sind eine Community. Wir wollen für euch da sein, wenn ihr Fragen habt oder etwas über die aktuelle Nachrichtenlage wissen wollt. Wir wollen euch im Alltag begleiten und mit euch diskutieren, wenn euch etwas beschäftigt – im Radio, über das Studiofeedback oder per Facebook, Instagram oder Twitter.

Im Laufe der Jahre habt ihr so viel von euch mit uns geteilt – ihr habt uns eure Lieblingsorte gezeigt und eure Tattoos. Ihr habt uns beim SWR3-Elch-Alarm besucht, bei der SWR3-Grillparty mit uns geschlemmt und fiebert mit uns bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Ihr tanzt mit uns am SWR3-90er-Tag und ihr feiert mit uns jedes Jahr die heißesten Newcomer beim SWR3 New Pop Festival.

Diese Liste können wir ewig fortführen! SWR3Land ist einfach die beste Community, die man sich vorstellen kann! Und weil ihr uns ein Teil eures Alltags sein lasst, wollen wir euch jetzt auch mitnehmen in unseren Alltag.

Begleitet die Moderatoren unserer SWR3-Morningshow, unsere Reporter und Online-Redakteure: Wir nehmen euch mit in die Redaktion, zeigen euch unseren Arbeitsplatz und reden dabei über viel mehr als nur den Job.

  1. Sascha Zeus & Michael Wirbitzky – die SWR3-Morningshow
  2. Gregor Friedel – die Musik bei SWR3
  3. Andreas Müller – die Comedy bei SWR3
  4. Sabrina Kemmer – die SWR3-Beziehungsshow
  5. Marcus Barsch – die SWR3-Nachmittagsshow
  6. Mirja Raff – die Online-Redaktion bei SWR3
  7. Jan Seidel und Caro Knape – die SWR3-Nachrichten
  8. Simone Sarnow – das SWR3-Verkehrszentrum
  9. Ben Streubel – die ARD Popnacht
  10. Sarah-Luise Mayer – eine Reportage bei SWR3

Alle Reportagen und Interviews von unserer Crew hinter den Kulissen kannst du dir ganz in Ruhe noch einmal anhören oder für die nächste Autofahrt auf's Handy laden. Hier geht's zum Podcast:

Sie legen bei Sendungsbesprechungen gerne die Füße auf den Tisch, können um kurz vor vier Uhr morgens schon sowas ähnliches wie lächeln und sie teilen sich das Studiopult brüderlich: Michael Wirbitzky und Sascha Zeus sind ein Erlebnis – im Radio, aber auch in der Redaktion von SWR3.

Dieses Morningshow-Team ist einmalig

Egal, ob du einen Gag verpasst hast, eine Info noch mal hören willst oder länger schlafen musst – mit dem Morningshow-Podcast verpasst du kein Highlight mehr. Immer, überall und eine Woche lang.

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Normalerweise bedient ein Moderator die Technik im Studio alleine. Also, eine Hand auf der linken Seite des Pults, die andere Hand auf der rechten Seite. Wenn zwei Moderatoren gemeinsam im Studio sind, dann kümmert sich einer darum, die Sendung zu fahren und der andere steht gegenüber und hält seine Finger raus. Nicht so bei Michael Wirbitzky und Sascha Zeus: So wie die beiden fährt sonst kein Sendungsteam der Welt – einer steht auf der linken Seite, das ist Wirby. Der andere steht auf der rechten Seite, das ist Sascha. Oft klappt das ganz gut, manchmal geht aber auch was schief: daher auch Saschas Name DJ Wurstfinger... Weil dann doch mal was schiefgeht, wenn er ungewollt auf die Tasten plumpst. Im Übrigen ist es egal, ob Wirby den Fehler macht oder Sascha – Schuld ist immer DJ Wurstfinger!

Und jetzt lass uns in die Morgensonne reiten!

Wenn ihr DJ Wurstfinger kennt, dann reitet ihr bestimmt öfter mal mit unserem Morningshow-Team auch in die Morgensonne. Wie es zu dieser Idee gekommen ist und was die Moderatoren eigentlich vor der Sendung alles machen, das seht ihr im Video.

So entsteht die SWR3-Morningshow mit Wirby und Zeus

Die Hörer sind ein wichtiger Teil der Sendung

Die Morningshow ist das Herzstück jedes Radiosenders. Es ist uns besonders wichtig, dass ihr morgens gut informiert seid, wenn ihr das Radio zum Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit einschaltet. Wir wollen euch die wichtigsten Nachrichten mitgeben, euch gut unterhalten und am liebsten auch mal kurz mit euch telefonieren – denn in allen unseren Sendungen könnt ihr euch als Hörer reinmelden, zum Beispiel über das Studiofeedback. Wir freuen uns, wenn ihr uns erzählt, was euch bewegt oder über was ihr heute Morgen schon gestolpert seid. Vielleicht habt ihr auch einfach eine Frage an den Erklärbär? Her damit!

Hinter der Sendung steht ein großes Team

In einer Welt, die immer komplizierter wird, ist es gut, einen zu haben, der uns an die Hand nimmt. Und wer passt da besser als Morningshow-Bär Sascha Zeus, dem die brummelige Rolle wie auf den Pelz geschneidert ist.

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Die ganze Sendung machen Wirby und Zeus (und auch unser zweites Morningshow-Team: Anneta Politi und Kemal Goga) aber nicht alleine. Sie haben einen sogenannten Producer, also einen Sendungsredakteur, der sie unterstützt. Heute ist Rebecca Rodrian Sendungsredakteurin. Sie koordiniert die Inhalte oder schneidet Töne, die frisch reingekommen sind. Wenn beispielsweise spät am Vorabend noch ein Fußballspiel gewesen ist und sich ein Trainer geäußert hat, dann muss das natürlich alles noch brühwarm ins Programm. Außerdem: „Mein Job ist es auch, die Moderatoren bei Laune zu halten“, sagt Rebecca. Schließlich können wir die gute Stimmung nur über's Radio zu euch nach Hause bringen, wenn wir sie auch im Studio haben.

Was macht ein Sendungsredakteur genau? Nils Dampz erklärt's.

Wetter, Nachrichten, Verkehr und vieles mehr

Daneben haben aber auch noch ganz viele andere Leute ihre Finger im Spiel: Das Wetter kommt zum Beispiel von Anne-Katrin Kienzle, der Verkehr ist natürlich für eure Autofahrt zur Arbeit auch immer aktuell. Unsere Experten für Töne und Effekte aus dem Sounddesign unterstützen vor allem die vielen Comedy-Serien von Wirby und Zeus. Oft sind auch Reporter für die Frühsendung im Einsatz. Und natürlich gibt es die aktuellen Nachrichten von den Nachrichtenredakteuren, die schon früh morgens die Agenturen und Nachrichtenmeldungen durchwühlen, um euch auf den Stand zu bringen.

Michael Wirbitzky und Sascha Zeus; Foto: SWR3.de
2:38

Reportage

So entsteht die SWR3-Morningshow

Aber noch ist kein Feierabend!

Wenn die beiden Moderatoren um 9 Uhr das Studio räumen, dann machen sie sich gleich auf den Weg in die nächsten Konferenzen. Um 9:03 Uhr (und wehe, es wird 9:04!) besprechen sie zusammen mit allen beteiligten Kollegen, wie die Sendung gelaufen ist und welche Ideen es für den nächsten Tag gibt. Oft sind Wirby und Zeus auch danach noch im Einsatz, um Videos für unsere Facebookseite zu drehen oder Fotos für Aktionen zu machen.

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Jetzt schlafen!

Wenn dann tatsächlich irgendwann keiner mehr was von den beiden will, dann gehen Wirby und Zeus nach Hause. Getrennt, übrigens (behaupten sie jedenfalls). Egal ob zusammen oder getrennt, sie schlafen über Mittag, wie das vermutlich die meisten Leute tun, die für die Frühschicht um 3 Uhr das erste Mal den Wecker gehört haben. Kreativ werden sie dann schon wieder am Nachmittag – denken sich noch ein paar Gags aus oder entwickeln ihre Comedy-Figuren weiter.

Der Wahnsinn nimmt nie ein Ende...

Nach der Morningshow ist schließlich vor der Morningshow. Und während die Moderatoren aus der Redaktion raus sind, wird dort schon ebenfalls sofort an der nächsten Sendung gefeilt. Zwei Redakteure sind da, um Ideen und Themen für den nächsten Tag zu sammeln, die Termine für den Folgetag zu checken und alles möglichst gut vorzubereiten. Denn morgen früh um 4 Uhr geht der Wahnsinn ja schon wieder weiter. Und Wahnsinn... das ist ja nun wirklich nicht übertrieben.

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Uns erreichen täglich Wünsche und Nachfragen zur Musik im Radioprogramm von SWR3. Wir haben ein paar Fragen gesammelt, SWR3-Musikchef Gregor Friedel gibt die Antworten und erklärt, wie die Musikredaktion bei uns arbeitet.

Wie kommen die Songs ins Radio?

Die SWR3-Musikredaktion trifft sich jeden Montagnachmittag und bespricht die aktuelle Rotation. Das heißt: Die Titel, die zurzeit Hits sind oder unserer Meinung nach werden. Zu diesem Treffen, der sogenannten „Abhörkonferenz“ bringt jeder Musikredakteur die Songs mit, die ihm im Laufe der vergangenen Woche aufgefallen sind und von denen er denkt, dass sie in SWR3 laufen sollten. Da kommen dann in der Regel 20-30 Songs zusammen, über die wir sprechen und manchmal heiß diskutieren. Die Songs, die eine Mehrheit kriegen, kommen ins Programm. Im Gegensatz zu anderen Radioprogrammen, deren Grundsatz ist: „Wir machen keine Hits, wir spielen Hits“, hat SWR3 immer den Anspruch, Künstler früh zu unterstützen und unseren Hörerinnen und Hörern immer wieder neue Künstler vorzustellen. Und wenn alles richtig top läuft, dann spielen die Künstler, die wir von Anfang an unterstützt haben, am Ende beim SWR3 New Pop Festival – so wie Rag’n’Bone Man zum Beispiel.

SWR3 Studio-Session mit Rea Garvey; Foto: SWR3 / Niko Neithardt
0:33

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Das sagt Rea Garvey zu SWR3

Warum kommen so oft dieselben Songs?

Jede Hörerin und jeder Hörer von SWR3 hat eine eigene Zeit, wann SWR3 eingeschaltet wird. Ein Großteil macht das immer morgens, zum Zähneputzen, zum Kaffeetrinken oder auf dem Weg zur Arbeit im Autoradio, andere kommen von der Frühschicht um 11 Uhr heim, die nächsten am Nachmittag aus der Schule und manche genießen es einfach, am Abend nicht vor dem Fernseher zu sitzen, sondern entspannt den SWR3-Club oder den SWR3-Popshop zu hören – die beiden Sendungen, in denen ganz besonders viel neue Musik entdeckt werden kann.

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Jetzt ist es natürlich unser Ziel, dass wir allen den ganzen Tag über die Möglichkeit geben, die aktuellen Hits zu hören. Und damit sind Wiederholungen nicht zu vermeiden – schließlich hat derjenige, der morgens um 7 Radio hört denselben Anspruch wie derjenige, der nachmittags um 16 Uhr Radio hört.

Es gibt Radiosender, die spielen die aktuellen Hits fünf-, sechsmal oder sogar noch öfter am Tag. Das passiert bei SWR3 nicht. Die höchste Rotation, die wir haben, sind die aktuell größten Hits und die laufen maximal drei Mal am Tag. Jetzt kann man nicht sagen, dass die Titel alle acht Stunden laufen, das wäre dann ja auch langweilig, wenn man voraussagen könnte, was jetzt gleich kommt, aber mehr als drei Mal innerhalb von 24 Stunden hört man keinen Titel in SWR3. Ein Kollege der Musikredaktion kümmert sich akribisch darum, dass die Titel stets zu einer anderen Uhrzeit und in einer anderen Sendung auftauchen.

Wie wird die Musik zusammengestellt?

Jede Sendung in SWR3 wird von einem Musikredakteur betreut. Es gibt zwei Redakteure, die den Tag von 5 bis 18 Uhr planen, für die restliche Zeit des Tages gibt es wechselnde Musikredakteure, die die Sendungen zwischen der SWR3-Nachmittagsshow und der SWR3-Morningshow mit Musik versorgen. Wir achten bei der Programmgestaltung auf verschiedene Parameter, damit wir eine größtmögliche Abwechslung anbieten können:

  • Männlicher oder weiblicher Künstler
  • Musik verschiedener Jahrzehnte (aber nix vor 1980)
  • Genres: Rock, Soul, Pop
  • Sprache der Songtexte: Deutsch oder Englisch
  • Rhythmus: schnell oder langsam

Es gibt unzählige Dinge, auf die wir ein Auge haben, damit SWR3 zu keiner Zeit am Tag langweilig oder gleich klingt. Deswegen hat SWR3 auch einen der größten Musikpools in Deutschland, aus dem wir unser Programm bestücken. Dadurch klingt SWR3 immer abwechslungsreicher als andere Popwellen in Deutschland.

Was kriegt ihr dafür, dass ihr bestimmte Künstler spielt?

Seit spätestens den 60er Jahren hält sich – zunächst aus Amerika kommend – das Gerücht, dass die Plattenindustrie dafür bezahlt, dass ihre Künstler im Radio gespielt werden. Das ist natürlich Quatsch.

Der SWR darf als öffentlich-rechtliche Anstalt selbstverständlich keine Zuwendungen materieller oder finanzieller Art von Dritten annehmen. Gleiches gilt für die Redakteure – und keiner geht das Risiko ein, den tollsten Job der Welt zu verlieren, weil er dafür irgendwas kriegt.

Fakt ist: Wir entscheiden vollkommen eigenständig, was wir spielen, wann wir anfangen, einen Titel zu spielen und ob wir Titel überhaupt spielen. Selbstverständlich gibt es eine jahrelange, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Plattenlabels, Managements und Künstlern, die beruht aber ausschließlich auf inhaltlichen Punkten.

Max Giesinger; Foto: SWR3.de / Uwe Riehm
0:33

Stars

Das sagt Max Giesinger zu SWR3

Was ist der gesellschaftliche Wert von SWR3 in der Musik?

Als öffentlich-rechtliches Programm müssen wir keine Rücksicht auf Befindlichkeiten von Eigentümern oder Teilhabern haben. Wir machen Programm ausschließlich für die Hörer. Diese wiederum entscheiden mit, was bei uns im Programm läuft. Wir bieten über die verschiedensten Wege die Möglichkeit, das Programm mitzugestalten. Unsere Medienforschung ist stets in Kontakt mit Hörerinnen und Hörern und spiegelt uns das Feedback auf unsere Musikauswahl.
Was uns als Musikredaktion besonders wichtig ist: Unser Ziel ist es stets, popkulturell relevant zu sein. Wir fördern nationale wie internationale Künstler.

Das beste Beispiel hierfür ist das SWR3 New Pop Festival, das seit 1994 für höchste Qualität im Booking steht.

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Wir helfen unseren Hörerinnen und Hörern durch den Musikdschungel, wir zeigen ihnen, was gerade in ist, was gut und vor allem, was die neuen Trends sind. Dadurch, dass wir die neue Musik moderieren und sagen, wie der Titel heißt, der gerade läuft, wer ihn singt, woher er kommt (oder bei großen Hits, welche Geschichte dahinter steckt), bietet SWR3 einen großen Mehrwert gegenüber den Streaming-Diensten, in deren Angebot dieser eine Song nur einer von vielen ist.

Wir bringen die Musik dorthin, wo sie hingehört: zu euch.

Tuten Gag, Jogis Jungs und das SWR3 Comedy Festival – hinter (fast) allem, was bei uns witzig ist, steckt dieser Mann: Andreas Müller. Er macht lustige Geschichten für's Radio, ist aber auch viel unterwegs mit Bühnenprogrammen in SWR3Land. Er ist außerdem ständig auf der Suche nach neuen Talenten in der Comedy-Branche, die gut in unser Programm passen.

Wie kommt der Witz ins Radio?

„Höggschde Disziplin“ lautet die Ansage von Jogi Löw alias Comedymän Andreas Müller. Bei so einer wilden Truppe muss der Trainer klar und deutlich werden. Sicher ist aber nur eins: Mirsindiewogwinnewelle!

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Aber wie entsteht so ein Gag eigentlich? Wie kommt der Witz von Andreas zu euch ins Wohnzimmer oder ins Autoradio? SWR3-Reporter Nils Dampz hat ihn einen Tag lang begleitet und festgestellt: Das ist gar nicht so einfach. Morgens informiert sich Andreas erst einmal darüber, was in der Welt so los ist – denn seine Gags für's Radio sollen vor allem eins sein: aktuell. Die Menschen sollen nicht nur über das lachen, was er macht, sondern auch ein bisschen informiert sein darüber, was in der Welt gerade passiert.

Aktuell, schnell, witzig

Um schnell arbeiten zu können, hat er eine E-Gitarre, ein Keyboard und ein eigenes Mikro am Arbeitsplatz. So muss er sich nicht mit den Moderatoren und Redakteuren um ein Aufnahmestudio reißen, sondern kann ganz schnell vor seinem Rechner produzieren.

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Comedy ist Teamwork bei SWR3

Dabei arbeitet Andreas aber nicht alleine. Er hat ein Team um sich, das ebenfalls nach Themen sucht und Ideen einbringt. Oft arbeitet er auch mit Moderatoren zusammen, wie zum Beispiel mit Kemal Goga von der SWR3 Morningshow für die Reihe Tuten Gag. Oder mit Comedy-Redakteur Steffen Auer. Er ist auch heute mit einem Gag unterwegs zu Andreas. Die beiden basteln an der Idee, an Textbausteinen, an einer Pointe. Sie diskutieren, werfen sich gegenseitig Sätze zu und lassen der Kreativität freien Lauf.

Planung muss sein

Die SWR3-Comedians Andreas Müller und Kemal Goga produzieren täglich neue Folgen der Wortverdreher-Comedy „Tuten Gag“. Hier könnt ihr euch die Gags direkt für MP3-Player, Smartphone und Computer abonnieren.

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Damit steht die Idee, sie ist aber noch nicht im Radio. In einer Konferenz treffen sich um 10 Uhr morgens die Moderatoren und Redakteure. Hier tauschen wir uns darüber aus, was wir in den Sendungen über den Tag hinweg geplant haben, welche Themen wir auch online umsetzen und wie wir ein rundes Programm für unsere Hörer zusammen bekommen. Mit dabei sind auch sogenannte Layouter, die den Überblick über alle Sendungen haben und die Inhalte organisieren. Damit nichts zweimal läuft und wir alle wichtigen Themen des Tages abbilden können – auf unsere Art, nach unseren Ansprüchen.

Für heute ist klar: Die Comedy von Andreas soll in der Nachmittagsshow laufen, bei Marcus Barsch. Da passt sie am besten hin. Und jetzt? Beine hochlegen?

Fein-Tuning am Text!

Auf keinen Fall! Andreas gibt immer Vollgas, schließlich produziert er eine ganze Menge Gags am Tag und will kein gutes Thema liegen lassen. Er legt gleich los und geht texten. Schließlich muss jedes Wort passen. Dabei ist er ein bisschen wie der verrückte Professor – nur mit sehr viel mehr verschiedenen Persönlichkeiten. Reporter Nils hat im Gespräch mit ihm das Gefühl, dass er gar nicht immer genau weiß, mit wem er jetzt eigentlich gerade redet – so schnell kann Andreas zwischen seinen verschiedenen Figuren wechseln.

Andreas Müller und seine 1000 Persönlichkeiten

Andreas Müller; Foto: SWR3
2:16

SWR3-Comedy

Ein Tag mit SWR3-Comedyman Andreas Müller

Der perfekte Klang

Den perfekten SWR3-Sound bekommen die Gags von Andreas erst durch die Kollegen aus dem sogenannten Sounddesign. Die Sounddesign-Kollegen sprechen noch einzelne Textbausteine ein, legen Musik unter den Text, bauen Effekte dazu: ein Türknallen, eine Rassel, ein Comic-Lachen. Wie alle anderen Produkte von SWR3 ist eben auch die Comedy eine große Gemeinschaftsaufgabe, an der viele Menschen mitwirken, bevor sie dann so ins Radio kommt, so dass ihr bestenfalls mit uns zusammen darüber lachen könnt.

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Dating; Foto: imago
0:41

Sendungen

Das ist die SWR3-Beziehungsshow

In der SWR3-Beziehungsshow haben alle Themen Platz, die etwas mit Beziehungen zu tun haben: Liebesbeziehungen und Partnerschaft, aber auch Freundschaft, Familie – und heute: Beziehungskiller Kind. Sabrina Kemmer moderiert die Show, SWR3-Kollege Anno Wilhelm ist für euch mit dabei.

Drei bis vier Wochen Arbeit – für eine Sendung

An diesem Tag der Sendung ist der größte Teil der Arbeit eigentlich schon gemacht. Moderatorin Sabrina hat gemeinsam mit einem Redaktionsteam in den letzten Wochen das Thema vorbereitet, die Gesprächspartner recherchiert und dafür gesorgt, dass alle Beiträge für das Radio, für unsere Website und für unsere Facebookseite fit sind. Drei bis vier Wochen bevor das rote Licht im Radiostudio angeht, beginnt die Planung.

Sarah-Luise Mayer ist eine der Redakteurinnen, die bei der Vorbereitung mit dabei ist. Themen zu finden ist nicht das Problem, sagt sie. „Wir können alles, was mit Menschen zu tun hat, in diese Show holen und als wir mit der Sendung angefangen haben, hatten wir schon bestimmt zehn Themen über die wir unbedingt sprechen möchten.“

Echte Geschichten, echte Gefühle

Die Themen sind immer sehr persönlich, manchmal sogar sehr privat. Deshalb ist es für uns nachvollziehbar, wenn jemand im Radio zwar seine Geschichte erzählen möchte, dabei aber anonym bleiben will. Das kriegen wir dann natürlich hin. Denn wir wollen vor allem echte Geschichten und echte Gefühle, direkt aus dem Leben.

Sabrina Kemmer; Foto: SWR3
2:35

SWR3-Beziehungsshow

Ein Tag mit SWR3-Moderatorin Sabrina Kemmer

Viele Wege führen zum Ziel

Aber wie findet man die Menschen mit den besonderen Geschichten? Beziehungsshow-Moderatorin Sabrina Kemmer erzählt, dass sie oft Tipps von Kollegen bekommt. „Ich kenne jemanden, der jemanden kennt...“ Und auch im Internet haben wir schon interessante Menschen getroffen: Beispielsweise als es um Asexualität ging, haben Sabrina und ihr Team auch in Internetforen gesucht und bei den Usern angefragt. Die Erfahrungen damit sind positiv: Insbesondere bei Themen, die in der Öffentlichkeit selten gehört werden (wie beispielsweise Asexualität, unangenehme Outings oder Fetische) wollen Menschen gerne ihre Geschichte erzählen und damit auch anderen Betroffenen helfen – oder jedenfalls das Verständnis dafür in der Gesellschaft voranbringen.

Wir fahren da hin!

Unser Team rund um die Beziehungsshow versucht, möglichst oft zu den Leuten zu fahren, die im Radio aus ihrem Leben berichten. Nicht nur einfach ein Gespräch per Telefon führen, sondern sich gegenübersitzen und Zeit mitbringen. Da dauert das Interview für eine Reportage vielleicht nur eine halbe Stunde, tatsächlich sind die Reporter aber für mehrere Stunden unterwegs. Sich Zeit zu nehmen, aufrichtig zu reden – das ist wichtig, schließlich sollen unsere Protagonisten spüren, dass sie uns vertrauen können.

Zeit für eure Fragen

Und noch etwas ist wichtig in der SWR3 Beziehungsshow: Es gibt neben den Reportagen über spannende Protagonisten auch immer Experten, die live im Radio für Fragen zur Verfügung stehen. Jeder Hörer kann sich dazu melden, seine eigenen Fragen an die Experten stellen – per Nachricht ins Studio oder direkt auf der Website in den Artikel kommentiert. Auch im Livestream kann jeder zugucken, was da im Studio passiert. Am Ende entsteht so eine einzigartige Show mit ganz besonderen Themen und einer total entspannten und schambefreiten Gesprächsatmosphäre, an der sich auch alle SWR3-Hörer beteiligen können.

Hier bekommst du Tipps, wie du eine Trennung überlebst oder wie du am besten die Körpersprache deines Gegenübers bei einem Date lesen kannst. In der SWR3-Beziehungsshow geht es aber nicht nur um Liebe, sondern auch um Freundschaft, Homosexualität oder Trauer.

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SWR3-Moderator Marcus Barsch begleitet euch am Nachmittag im Büro, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause oder auch beim Feierabendbier – im Wechsel mit Volker Janitz. Natürlich sind die Moderatoren nicht völlig alleine für die SWR3-Nachmittagsshow verantwortlich – bei der Vorbereitung hilft ihnen ein Redakteur. Heute ist das Nils Dampz.

Was macht ein Sendungsredakteur?

Erst einmal heißt es: Recherche

So gegen halb zehn beginnt für das Team der Arbeitstag. Und da heißt es erst einmal: einen Überblick verschaffen. Was passiert in der Welt, was interessiert die Menschen, was läuft in den Nachrichten? Das Team checkt Nachrichtenagenturen, klickt sich durch's Internet und diskutiert darüber, welche Themen es in die Sendung schaffen könnten.

Ideen und Vorschläge werden besprochen

Ihre Ideen und Vorschläge besprechen sie mit dem sogenannten Radio-Layouter – das ist der „Radio-Chef der Woche“. Er hat den Überblick über das, was den ganzen Tag in SWR3 passiert und koordiniert die Inhalte. Das ist wichtig, denn während die Morningshow beispielsweise schon im Feierabend ist, stecken die Kollegen von der Nachmittagsshow noch in der Vorbereitung. Der Layouter hat also einen Blick auf „das große Ganze“: Was haben wir schon gemacht, was steht noch an? Welche Themen sind für uns so wichtig, dass wir sie den ganzen Tag über weiterbegleiten? Welche Umsetzung passt zu uns, wie klingt SWR3?

In der ersten Konferenz des Tages um 10 Uhr überlegt der Layouter deshalb gemeinsam mit Moderator und Sendungsredakteur, wie die Sendung am Nachmittag aussehen soll.

Was ist wichtig für die SWR3-Nachmittagsshow?

Layouter Gregor Glöckner fasst zusammen: Die SWR3 Nachmittagsshow ist ein Mix aus eigenen Themen und Ideen, den wichtigsten Nachrichten des Tages und auch Weiterentwicklungen von Geschichten, die bereits im Programm waren, wo es aber Neues zu berichten gibt. Wichtig dabei: Die Einordnung. Wir erzählen nicht nur, was in der Welt passiert, sondern wir versuchen es einzuordnen und dem Hörer damit ein wichtiges bisschen mehr zu geben als das, was er selbst googeln kann.

Ganz wichtig: Die kreative Mittagspause

Natürlich gibt's oft auch die Möglichkeit, vor der Sendung noch eine Mittagspause zu machen und zusammen in die SWR-Kantine zu laufen. Die liegt auf dem SWR-Gelände unten am Berg, der Hörfunk ist oben – der kleine Fußmarsch ist für viele also auch eine Möglichkeit, sich ein bisschen zu bewegen und einen freien Kopf zu kriegen.

Im Gespräch entstehen dann auch für die Nachmittagsshow oft die besten Ideen, die es auch ins Radio schaffen. So war es zum Beispiel auch beim SWR3-Rettungsgassen-Song.

Endspurt in der Sendungsvorbereitung


Zurück aus der Kantine, Vollgas: Alle Themen, die es in die Show geschafft haben, werden jetzt intensiv vorbereitet. Das Team sucht Gesprächspartner, macht Termine für Interviews aus und zeichnet manche Gespräche schon vor der Sendung auf. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Oft ist es so, dass die Gesprächspartner nicht den ganzen Tag Zeit haben. So ein Gespräch mit einem Politiker zeichnet man vielleicht lieber sofort auf – in zwanzig Minuten ist der ja schon wieder in der nächsten Besprechung.

Andere Leute sind es nicht gewohnt, im Radio zu sprechen und fühlen sich nicht wohl, wenn sie wissen, dass sie live im Radio reden sollen und dann wirklich alles ganz genau so sofort gesendet wird. Auch da bieten wir gerne an, ein Gespräch ganz in Ruhe aufzuzeichnen, so dass wir gerade Privatpersonen oder Hörer besser schützen können. Denn: Wenn wir Interviews kurz vor der Sendung aufzeichnen, dann können wir ganz genau kontrollieren, was ins Radio kommt und was nicht und sorgen dafür, dass kein Stottern gesendet wird oder ein Blackout.

Aufgezeichnete Interviews – so sieht das dann im Studio aus

Zwischen dem Aufzeichnen eines Interviews und dem „Abfahren der Töne“ im Studio liegen aber natürlich noch ein paar Arbeitsschritte.

Wichtig: Qualitätskontrolle!

Wenn das Interview geführt ist, wird es noch geschnitten und bearbeitet. Und wenn es fertig ist, dann kommt es noch einmal in den finalen Qualitätscheck: Dabei ist das sogenannte Vier-Ohren-Prinzip bei SWR3 ganz wichtig. Das heißt: Alles wird immer von Moderator und Redakteur angehört. Beide gucken nochmal mit kritischen Blick auf den Beitrag, um mögliche Fehler rauszusuchen und nochmal zu prüfen: Stimmt das so, klingt das rund, entspricht das dem, was wir von uns und von gutem Radio erwarten? Diesen Check gibt es für alles, was bei uns im Radio läuft. Das macht natürlich ganz schön viel Arbeit im Vorfeld, ist für uns aber ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Marcus Barsch; Foto: SWR3
2:46

Mit Marcus Barsch

So entsteht die SWR3-Nachmittagsshow

Und das war's ja noch nicht: SWR3 ist ja nicht nur Radio, sondern auch Internet. Deshalb besprechen die Sendungsteams vom Radio ihre Themen auch mit den SWR3-Onlinern. Gemeinsam überlegen wir, wie wir Themen im Internet umsetzen wollen – was wollen wir gerne auf die Website setzen, haben wir noch Zusatzinfos zum Radiobeitrag, oder können wir aus einem Interview-Zitat ein gutes Meme für unsere Facebookseite bauen?

So kommt das Radio ins Internet

Und jetzt ran an die Sendeplanung!

Was alles so cool und kreativ klingt, muss natürlich auch seine Ordnung bekommen: Alle Themen kommen jetzt in die sogenannten Sendeplanung. Die legt fest, was wann in der Show passiert, in welcher Reihenfolge welche Beiträge laufen und wo die Musik dazwischen liegt. Die Moderatoren haben aber natürlich auch eigene Serien, sogenannte Rubriken, die sie durch die Sendungen ziehen. Am Ende der Nachmittagsshow läuft heute zum Beispiel die Barsch’sche Filosofie.

So ist die Filosofie entstanden

Am Mikrofon... der Bekloppte und seine Filosofie

Wenn ihr die Filosofie im Radio hört, denn fragt ihr euch vielleicht manchmal: Hat der Typ eigentlich noch alle Latten am Zaun? Wie verrückt muss man sein, um auf so Zeug zu kommen? Die Antworten darauf müssen wir euch gar nicht geben, den Grad des Wahnsinns versteht ihr sicher schon bei einem kleinen Blick ins Radiostudio, während Marcus Barsch seine Filosofie sendet...

Schickt uns eure Filosofie!

Ihr habt auch eine kleine Absurdität entdeckt, eine neue Filosofie für Marcus Barsch? Dann schickt uns euren Hirnverdreher und ihr hört ihn vielleicht schon bald im Radio.

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Unsere Online-Redaktion bei SWR3 ist ein bisschen wie der Hut eines Zauberers: Da steckt viel mehr drin, als man erst einmal erwarten würde und wenn man denkt, jetzt ist das Ding langsam leer – dann springt doch noch irgendwoher ein Kaninchen raus. Oder in unserem Fall: ein Elch.

Unzählige Möglichkeiten!

Bei SWR3-Online haben wir Webproducer, die daran arbeiten, wie unsere Website programmiert wird oder ein Verkehrsbot, der euch sagt, wo auf eurer Strecke Staus sind. Und wir haben Online-Redakteure, die sich um die redaktionellen Inhalte von SWR3 im Internet kümmern.

Und weil „dieses Internet“ so unfassbar viele Möglichkeiten bietet, teilen wir uns in wöchentlichen Diensten ein bisschen auf: Manche Redakteure kümmern sich um die sozialen Netzwerke. Sie bespielen unsere Facebookseite, machen Videos und Memes, tauschen sich mit euch in einer unserer Facebook-Gruppen aus – oder überlegen sich eine schöne Instastory.

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Podcasts, Youtube und das Internet im Radio

Andere Redakteure produzieren für Youtube, unsere Podcasts oder für unsere Website. Da erstellen wir – oft gemeinsam mit dem Radio – Artikel oder bereiten große Projekte vor. Projekte sind zum Beispiel das SWR3 New Pop Festival oder ein größere Themenspecials, wie der SWR3-Ruhetag oder Menschen in SWR3Land.

Außerdem recherchieren wir Netz-Themen, die wir euch dann auch im Radio präsentieren – gibt's neue WhatsApp-Hacks, ein Update oder einen Skandal um Facebook? Dann ist das Online-Team erster Ansprechpartner.

Wie umgehen mit pöbelnden Kommentaren im Netz? Facebook steht im Zentrum der Debatte.; Foto: dpa
1:54

Topthemen am Mittag

Facebook kommt mit Dating-Funktion

Viele der Online-Redakteure machen alles davon – nur eben nicht gleichzeitig, sondern nach Wochendiensten unterteilt.

So läuft ein Tag mit Mirja Raff

Eine der Online-Redakteurinnen ist Mirja Raff, vielleicht habt ihr sie beim SWR3 Comedy Festival gesehen – da war sie zum Beispiel groß im Einsatz. Das war die blonde junge Frau mit dem zauberhaften Dauerlächeln. Wer da war, erinnert sich. Ganz sicher.

In dieser Woche ist Mirja als sogenannte OvD eingeteilt, als Onlinerin vom Dienst. Das ist die Startseiten-Chefin, die sich darum kümmert, dass unsere Webseite SWR3.de gut aussieht. Wenn sie morgens reinkommt, guckt sie sich erst einmal an, welche Artikel auf der Webseite besonders gut laufen, welche neuen Themen über die Nacht reingekommen sind, welche Artikel viel geklickt werden und welche nicht.

Sie ist also die Frau, die den Daumen hoch oder runter zeigt, gut laufende Artikel weiter nach oben setzt und nochmal anpackt, wenn etwas nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben.

Könnten wir noch etwas verbessern?

Eigentlich stellt Mirja sich in diesem Dienst nur eine Frage: Könnten wir noch etwas verbessern? Ein besseres Bild finden für einen Artikel oder eine knackigere Überschrift? Gibt es noch ein wichtiges Thema, das wir auf der Startseite haben sollten, sind alle Artikel aktuell oder müssen wir noch etwas überarbeiten? Gibt's einen Artikel, der so toll ist, dass wir ihn auch unbedingt noch auf Facebook und Twitter teilen sollten, damit das möglichst viele SWR3-Follower erreicht?

Die entstehenden Ideen nimmt sie mit in unsere Besprechungen. Hier trifft sich täglich um 10:30 Uhr das ganz Online-Team und wir entscheiden, welche Themen wir im Laufe des Tages noch umsetzen wollen, welche Termine wir im Blick behalten sollten und welche Inhalte wir begleitend zu unserem Radioprogramm auf der Seite brauchen.

Hier kannst du übrigens Radio-Beiträge nachhören!

SWR3-Online funktioniert nur im Team

Mirja ist jetzt den ganzen Tag lang dafür zuständig, den Überblick über unsere Webseite zu behalten und dafür zu sorgen, dass immer das Wichtigste auf einen Blick zu finden ist, wann immer ihr euch im Verlauf des Tages auf SWR3.de klickt.

Clean Bandit haben ihre Songs Symphony und A Natural Woman (Cover) in einer tollen Acoustic-Version zum besten gegeben! Hier könnt ihr es euch angucken. Außerdem: Max Giesinger, Bosse, LEA und viele Künstler mehr.

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Dabei hat sie natürlich auch ein Auge auf das Radioprogramm und schaut, was zu den gerade im Radio laufenden Themen auf der Webseite passt – denn schließlich hören viele SWR3 über unser Webradio oder den Video-Livestream. Wer hier streamt, soll natürlich auch Lust bekommen, sich auf unserer Seite durchzuklicken. Zu den wichtigsten Themen des Tages findet ihr mehr Infos, Tipps und Hintergründe. Und zu mancher Radiosendung auch gleich das ganze Best-Of: wie zu Bastis SWR3-Hörmalheur oder den SWR3-Unpluggeds.

Extra Online-Nachrichten bei SWR3

Mirja analysiert außerdem mithilfe von verschiedenen Tools all unsere Artikel, guckt sich viele Zahlen an und versucht damit, unsere Seite noch besser zu machen. Dabei arbeitet sie auch mit dem Team der News for Natives zusammen, die für uns immer aktuell die Online-Nachrichten aufbereiten.

Wie werden die Nachrichten bei euch gemacht? Nach welchen Kriterien werden die einzelnen Meldungen ausgewählt und was passiert, wenn eine Eilmeldung kurz vor einer Sendung reinkommt? Das sind Fragen, die wir immer wieder von unseren Hörerinnen und Hörern gestellt bekommen. Deshalb nehmen wir euch jetzt mal mit in unsere Nachrichtenredaktion. SWR3-Redakteurin Manuela Rid war einen Tag lang im News-Team dabei.

SWR3-Nachrichtenredakteur Jan Seidel; Foto: SWR3
2:29

SWR3-Nachrichten

Ein Tag in der SWR3-Nachrichtenredaktion

Nichts geht in den News ohne Kaffee

4 Uhr morgens. Jan Seidel und Caro Knape haben eine Tasse Kaffee in der Hand. Während die meisten in SWR3Land noch schlafen, beginnt für sie die Nachrichtenschicht. „Ich schaue mir zuhause schon an, was uns die Spätschicht übergibt an Themen - was die Korrespondenten in der ARD an Themen gemacht haben. Dann schaue ich, was sind für mich die spannendsten Themen. Was sind vor allem für die SWR3-Hörer die spannendsten Themen. Was bewegt SWR3Land, was ist los in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Und dann versuchen wir das irgendwie in eine Reihenfolge zu bringen, dass es Sinn macht“, erzählt Jan.

Was bewegt SWR3Land?

Die SWR3-Nachrichten bestehen aus Text-Meldungen und aus Audio-Beiträgen. Die kommen rund um die Uhr in einem speziellen Computersystem an, auf das die Redakteure zugreifen können. Jan vergleicht das mit iTunes: „Aber das ist für die gesamte ARD. Also wenn mein Korrespondent in Washington, New York oder Berlin einen Beitrag macht, den man in den Nachrichten hören kann, dann speichert der den in diesem System und in dem Moment kann ich den Beitrag hier in Baden-Baden aufrufen, ihn bearbeiten und für meine Nachrichten verwenden.“

Wir haben ganz viele Nachrichten-Agenturen

Eine weitere Grundlage für die SWR3-Nachrichten sind die unterschiedlichen Nachrichtenagenturen, die uns mit Meldungen beliefern: „DPA, AFP, AP, Reuters usw. Das ist sehr zuverlässige Information, die kommt sehr schnell, wird aber zum Teil überholt von sozialen Medien.“ All das checken Jan Seidel und Caro Knape, bevor sie damit beginnen, Meldungen zu schreiben und Audio-Beiträge zu bearbeiten. Einer allein könnte das bei der Flut an Infos nicht schaffen. Bevor Jan die erste Nachrichtenausgabe um 5 Uhr live präsentiert, liest Caro nochmal alles gegen: „Es entstehen einfach Flüchtigkeitsfehler, es können Grammatikfehler entstehen. Und da ist es wichtig, dass jeder drüber schaut, um es einfach zu kontrollieren.

Fair, neutral, objektiv – so muss es sein!

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Wichtig bei den News ist: fair, neutral und objektiv berichten. Und nicht hektisch werden - zum Beispiel wenn auf dem Bildschirm eine Eilmeldung erscheint.

Klar, Nachrichten können auch mal stressig sein – gerade am Morgen, wenn Jan Seidel alle halbe Stunde liest. Umso schöner sind Geschichten wie die von Oscar-Gewinner Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall: „Das ist ganz lustig. Heute Morgen bekam ich eine Whatsapp-Nachricht. Da stand nur „Gratuliere“, aber ich wusste nicht so richtig, für was. Später habe ich gefragt, für was? Wofür hast du mir gratuliert? Da hat er dann geschrieben: Da kam in den SWR3-Nachrichten, dass du jetzt Mitglied im Oscar-Komitee bist.“ Nefzer wusste das zu dem Zeitpunkt noch nicht, weil er eine Email der Oscar-Academy noch nicht gelesen hatte. Die SWR3-Nachrichten können also so ein bisschen auch das Leben verändern.

Im Stau stehen ist vor allem eins: Extrem nervig! Damit das nicht passiert, gibt’s das SWR3-Verkehrszentrum – das informiert immer zuverlässig und kompetent darüber, wo es Staus gibt oder wie ihr sie am besten umfahren könnt. Aber wie funktioniert das Verkehrszentrum? Wo kommen die ganzen Infos her? Kristof Kien hat seiner Kollegin Simone Sarnow mal bei der Arbeit zugeschaut.

Minütliche Kontrolle der Staukarte

Viel Reiseverkehr in SWR3Land. Und damit so wenig SWR3-Hörer wie möglich in einen Stau geraten, hilft jetzt auch künstliche Intelligenz. Ein Innovationsteam bestehend aus Technikern und Verkehrsexperten bringt dir jetzt auch aktuelle Infos und mehr, per Chatnachricht.

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„Das neueste aus dem SWR3-Verkehrszentrum jetzt mit Simone Schneble“ (ab Juli 2018 Simone Sarnow) – das haben viele von euch bestimmt schon im Radio gehört. Hinter den Infos, die ihr da bekommt, steckt akribische Arbeit: „Ich kontrolliere eigentlich minütlich Karten zu jedem Stau. Ich telefoniere der Polizei hinterher, ich nehme Hörergespräche an. Also, man ist ganz schön beschäftigt“, erzählt Simone.

Hinter den vier Bildschirmen an ihrem Schreibtisch direkt neben dem SWR3-Sendestudio ist Simone kaum zu sehen. Nur die dunklen Haare schauen oben hervor. Auf Simones Monitoren laufen alle Stau-Infos zusammen. Auf dem einen ist ein Kartenausschnitt der A6 bei Mannheim zu sehen. Gerade reingekommen – ungesicherte Unfallstelle.

Wie lange steht man denn so im Stau?

„Wir haben unterschiedliche Dienste, auf die wir zugreifen können. Da können wir dann nachschauen, wenn es sich staut oder wenn stockender Verkehr ist, wie lange es wirklich dauert. Manchmal ist es ein bisschen tricky, da stehst du in 2 km Stau genauso lange drin wie in 10 Kilometer stockend. Deshalb ist es uns total wichtig, den Hörern auch die Zusatzinfo zu geben: Wie lange brauche ich, bis ich da durch bin und was ist genau passiert. Und da versuchen wir einfach bestmöglich die Leute durch zu lotsen.“

SWR3-Staumelder sind die Besten

Die schnellste Informationsquelle für Simone sind aber immer noch die SWR3-Hörer, wenn sie zum Beispiel in einem Stau stehen oder an einem Unfall vorbeifahren. Die liefern meist die besten Infos. Es gibt Tage da kommen innerhalb von wenigen Minuten 150 Stau-Meldungen rein – von Köln runter bis zur Schweizer Grenze. Dann wird’s stressig für Simone im Verkehrszentrum! Wie behält man da den Überblick?

Alles Erfahrungssache!

„Übung! Das ist tatsächlich auch so ein bisschen Erfahrungssache. Es gibt diese klassischen Staus. Das weiß man einfach auf der A81 ist jeden Montagmorgen 10 Kilometer stockend. Da dauert es immer 20 Minuten. Dann ist halt wichtig, raus zu filtern, wo ist mal was Außergewöhnliches. Wo ist der Stau, mit dem ich als Autofahrer gerade nicht rechne. Das ist einfach die Aufgabe, hier den Überblick irgendwie zu bewahren.“ Das schafft Simone mit ihrer jahrelangen Erfahrung aber ohne Probleme. Bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen „Allen unterwegs eine sichere Fahrt, kommen sie gut an!“

Simone Sarnow im Verkehrszentrum von SWR3; Foto: SWR3
1:56

SWR3-Verkehrszentrum

Ein Tag mit SWR3-Redakteurin Simone Schneble

In der Nacht senden wir sogar über SWR3Land hinaus, denn für die ARD produzieren wir von Mitternacht bis 5 Uhr die ARD Popnacht. SWR3 ist dann auf insgesamt acht ARD-Popwellen zu hören. Reporter Nils Dampz ist früh aufgestanden (oder gar nicht erst ins Bett gegangen?), um Popnacht-Moderator Ben Streubel zu begleiten.

SWR3 Comedy Festival 2018 - Fotos Freitag; Foto: SWR3 / Björn Pados
2:26

ARD Popnacht

Eine Nacht mit Ben Streubel

Der Mann der Nacht

Wer mal versucht hat, mit Ben Streubel zu telefonieren, der kennt vermutlich den Satz: „Am besten rufst du an zwischen 21:06 Uhr und 21:59“. Hat eigentlich jemand schon mal versucht, ihn um 21:05 Uhr anzurufen? Wahrscheinlich nicht.

Ben lebt natürlich mit seiner Nacht-Sendung sowieso komplett gegen die Bio-Uhr jedes normalen Menschen, da muss man sich sowieso an keine Konventionen mehr halten. Aber wer sich die Mühe macht, zuverlässig im angegebenen Zeitraum durchzuklingeln, der bekommt eine Gegenleistung: in Form eines ausdauernden und mit Sicherheit bereichernden Gesprächs. Dieser auch ein bisschen pieksende Witz, der Gentleman-Charme und die warmherzige Großzügigkeit spürt jeder, der mit ihm arbeitet oder ihn bei einer nächtlichen Autofahrt im Radio hört.

Ben füllt die ARD Popnacht mit Stil

Schade übrigens, dass ihr Ben nicht immer sehen könnt im Studio, denn er ist mit Sicherheit einer der stilsichersten Moderatoren, die SWR3Land zu bieten hat. Es wird niemals passieren, dass die Handytasche nicht zum Outfit passt und ein echter Streubel natürlich auch die passenden Schuhe.

Nacht-Moderator: Der Traum der Kindheit!

Für Ben ist mit seiner Nachtsendung ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Er kann ganz alleine in seinem Studio sitzen, ohne dem normalen Trouble der Redaktion, um den man tagsüber niemals rumkommen würde. Wobei, das ist es gar nicht... „Nachts, da schlafen die Chefs...“, erzählt Ben. Und das ist natürlich auch ein sehr guter Grund, lieber gegen den Zeitplan der normal arbeitenden Bevölkerung zu arbeiten. Abgesehen davon ist er zwei alleine im Studio, aber nicht alleine im Radio: Denn es rufen viele Hörer an und quatschen sich mit Ben durch die Nacht.

On Tour mit den SWR3 Live Lyrix

Ben ist außerdem für SWR3 auch mit den Live Lyrix auf Tour. Wer sich das mal anschauen möchte, hat außerdem beim SWR3 New Pop Festival die Gelegenheit dazu. Hier tritt die Crew kostenlos auf – ihr müsst nur rechtzeitig da sein (und das ist bei den Schlangen, die sich vor den Eingängen immer bilden, ein wichtiger Hinweis).

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Die SWR3 Lyrix gibt's natürlich auch im Radio.

Wie entstehen eigentlich die Geschichten und Reportagen, die ihr hier bei uns im Radio hört? Dafür haben wir mehrmals am Tag Redaktionskonferenzen, dort wird über die Themen entschieden und dann werden die Reporter beauftragt.

So ist das auch bei einer Reportage gewesen, die unsere SWR3-Reporterin Sarah-Luise Mayer über einen Songwriter gemacht hat, der außerdem gerne Komparse beziehungsweise Laiendarsteller bei Filmproduktionen ist. Mit dabei: SWR3-Reporter Josh Kochhann – um für euch einzufangen, wie so eine Reportage entsteht, die ihr später im Radio hört.

Sarah-Luise Mayer; Foto: SWR3
2:15

SWR3-Reportage

Ein Tag mit SWR3-Reporterin Sarah-Luise Mayer

Das erste Telefonat mit dem Gesprächspartner

Bevor ein Reporter oder eine Reporterin rausfährt, recherchiert sie natürlich erst einmal. Wenn das Thema steht und ein Gesprächspartner gefunden ist, dann greift Sarah-Luise zum Telefon. Das erste Telefonat mit dem sogenannten Protagonisten ist wichtig. Die Reporterin checkt ab: Kann er gut reden, fühlt er sich dabei wohl, hat er etwas Spannendes zu erzählen? Pius Jauch aus Bösingen hatte sehr viel zu erzählen – eine viertel Stunde dauerte das Vorgespräch.

Auf in den SWR3-Reporterwagen

Deshalb ging es am nächsten Tag mit dem SWR3-Reportagewagen – unserem Elchbus – in den Landkreis Rottweil. Pius und Sarah-Luise sind sich von Anfang an sympathisch: eine gute Grundlage für ein Interview. Sarah-Luise nimmt das rote SWR3-Mikro in der Hand und los geht's. Um den Gesprächspartner Pius lockerer zu machen, redet sie dabei auch gerne mal im Dialekt. Schwäbisch kann sie, schließlich kommt sie selbst von dort.

Unterwegs mit SWR3-Reporterin Sarah-Luise Mayer; Foto: SWR3

Als Reporterin ist Sarah-Luise Mayer viel unterwegs.

SWR3


Bitte nicht lachen!

Wer noch nie bei einem Radio-Interview dabei war, der wundert sich bei diesem Gespräch vermutlich erst einmal darüber, dass die Reporterin ruhig ist, sobald das Mikro läuft. Das liegt nicht daran, dass sie ihren Gesprächspartner nicht lustig findet – man sieht ihr an, dass sie das Lachen bewusst unterdrückt. Dahinter steckt, ganz einfach: Wenn sie danach das Interview schneiden will, dann hat sie dauernd ihr eigenes Lachen dazwischen. Außerdem übertönt ein lautes Lachen oft eine wichtige Aussage, die wir im Radio dann gar nicht mehr richtig verstehen, wenn so viele Stimmen durcheinander gehen.

Aussortieren, schneiden, fertig machen

Nach fast einer Stunde sind alle Fragen gestellt. Jetzt geht es zurück in die Redaktion. Hier hört sich Sarah-Luise die Töne noch einmal an, sortiert aus, überlegt sich, welche Töne am besten sind und wie sie in ihrem Beitrag die Informationen unterbringt. Natürlich versuchen wir auch, unsere Protagonisten „schönzuschneiden“. Überflüssige Äh's kommen raus, lange Pausen – schließlich geht es im Radio darum, eine Geschichte möglichst auf den Punkt zu bringen.

Eine Reportage machen – wie Puzzle spielen

Aus dem Gespräch wurden einzelne Töne und aus den einzelnen Tönen puzzelt Sarah-Luise jetzt wieder einen runden Beitrag, eine schlüssige und gut erzählte Geschichte. Sie schreibt sich ihren Text, spricht ihn ein und baut am Ende alles zusammen. Am Ende steht ein Beitrag von etwas zwei Minuten. „Jetzt höre ich hier fast eine Stunde Material durch und muss ganz tolle Sachen vielleicht auch weglassen, die Pius mir erzählt hat. Aber ich versuche, das Wichtigste rauszufinden.“ In diesem Fall ist das die Leidenschaft ihres Gesprächspartners für den Film.

Menschen in SWR3Land

In unserer Reportage-Reihe Menschen in SWR3Land besuchen wir regelmäßig besondere Persönlichkeiten – vom Promi-Fotograf aus Heidelberg über den Modeblogger aus Stuttgart bis zur 16-jährigen Powerfrau beim Traktor-Pulling.