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Die schwedische Newcomerin Amanda Jenssen lädt ein zum Ausflug ins sagenumwobene „Happyland“. Das Portrait auf dem CD-Cover erinnert an Cate Blanchett als Galadriel in „Herr der Ringe“, die Musik dagegen an Duffy und Pixie Lott. Muss man gehört und vor allem gesehen haben!

Ein Gong ertönt, und der Opener „Happyland“ startet durch. Ein wahrhafter Kracher, den uns die schwedische Newcomerin Amanda Jenssen – zugegeben, mit Unterstützung eines Gospelchors – da um die Ohren haut. Im zweiten Song „Save Me For A Day“ zeigt sie sich dann von ihrer „klassischen“ Seite, es klingt ordentlich nach Rockabilly. Kein Wunder, zählt sie doch Elvis Presley zu ihren großen Vorbildern.
Ersten Bekanntheitsgrad erreichte sie mit der schwedischen Nachwuchsshow ‚Idol’. Es folgte ein Plattenvertrag, im Mai 2008 dann das Debütalbum „Killing Your Darlings“. Amanda singt im Retro-Gewand, wie schon ein knappes Dutzend vor ihr, mögen sie nun Duffy, Pixie Lott oder Amy Winehouse heißen.



Bigband-Sound und träumerische Balladen

Amanda Jenssen - "Happyland"; Foto: Sony Music

Amanda liebt den Jazz-Look der 20er-30er Jahre

Sony Music

Die opulente Produktion setzt auf Big-Band-Sound, wie in „Morning Light“ oder „Common Henry“. Es finden sich aber auch zurückgenommen instrumentierte Songs wie „Charlie“ und „Our Time“, die an Dusty Springfield erinnern. Einfach nur zum Dahinschmelzen! (Springfield hatte übrigens in Zusammenarbeit mit den Pet Shop Boys mit „What Have I Done To Deserve This“ auch die Popwelt erobert.)
Andere Songs wie „The Rebounder“ sind ganz einfach nur zum Finger schnippen gedacht. Insgesamt präsentiert Amanda Jenssen 17 sagenhafte Songs.

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    Amanda Jenssen - "Charlie"

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    Amanda Jenssen - "Common Henry"

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    Amanda Jenssen - "Morning Light"

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    Amanda Jenssen - "Our Time"

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    Amanda Jenssen - "The Rebounder"

Fazit: eine schöne Frau, ein eigenständiger Sound, die uns willkommen heißen im „Happyland“!