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Die romantische und melancholische Musik auf dem aktuellen Enya-Album passt wunderbar in die kalte Jahreszeit und zu Weihnachten.

Wie Kate Bush hat auch die Irin Enya (geboren als Eithne Ni Bhraonain) einen völlig eigenen Sound: ihre elfenhafte Stimmen steht im Zentrum, darum entwickelt sie einen sanften, mystischen Klangteppich. Diese Stimmung, eine Mischung aus New-Age-Klängen und melancholischem Irland-Pop, zieht sie seit ihrem Solo-Debüt (vorher war sie bei Clannad) mit der CD „Watermark“ konsequent durch und wurde dafür auch oft kritisiert. Doch der Erfolg gibt der medienscheuen Irin recht. Bisher hat sie weltweit über 60 Millionen CDs verkauft. Enya ist Schlossherrin auf „Mandalay Castle“ in der Nähe von Dublin. Ihr letztes, mit einem Grammy ausgezeichnetes, Album „A Day Without Rain“ aus dem Jahr 2001 enthielt auch die Hymne „Only Time“, die nach den Attentaten am 11. September weltweit im Radio gespielt wurde. Single und Album standen danach wochenlang auf Platz 1 der deutschen Charts. Für die Fantasy-Trilogie „Herr der Ringe“ schrieb sie den Song „May It Be“ und wurde dafür für den Oscar nominiert.

Wunderbare Musik für die kalte Jahreszeit

Auch das mittlerweile fünfte Solo-Album „Amarantine“ (eine Anemonensorte und Wüstenblume, die jahrelang in trockenem Zustand überlebt und zu grüner Pracht aufgeht, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt) verlässt nicht die bekannten Soundpfade. Enya schwelgt zwischen Romantik und Melancholie, haucht manche Titel sehr zart und zurückhaltend, nur umrahmt von Piano und Streichern. Diese gefühlvolle Musik passt wunderbar in die kalte Jahreszeit und zu Weihnachten.