Autor
Jörg Lange
Jörg Lange; Foto: SWR3
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Den Namen müsst ihr euch merken: „I Blame Coco“ ist die Tochter von Sting. Von dem hat sie das Musiktalent, von ihrer Mutter Trudie Styler den Spitznamen ‚Coco‘. Mit ihrem frischen Elektro-Pop-Debüt begeistert die 20-jährige Coco Sumner jetzt prominente Musiker, darunter Papa Sting.

„The Constant“ heißt das Debüt-Album von Coco Sumner alias ‚I Blame Coco‘ und ihr Elektro-Pop-Hit „Selfmachine“ ist ein richtiger Ohrwurm. Auch die anderen Songs des Albums überzeugen mit eingängigen Refrains, guten Texten und poppigen Elektro-Sounds. Beispiele: „Caesar“, ein treibender Dancefloor-Kracher, der nachdenklich ruhige Song „Quicker“, oder „Turn Your Back“, da klingt Coco Sumner auch ein wenig nach Papa Sting.

I Blame Coco; Foto: Universal

I Blame Coco

Universal

Dabei ist Coco Sumner für ihre Musikkarriere konsequent eigene Wege gegangen. Schon mit 14 Jahren zieht sie Zuhause aus, um in London an der Kunsthochschule zu studieren. Mit 16 Jahren sammelt Coco zunächst nur allein mit Stimme und Gitarre auf der Bühne in kleinen Londoner Clubs ihre ersten Live-Erfahrungen.

Unfall kann sie nicht stoppen

Ein kleiner Schock, als Coco Sumner vor zwei Jahren in einem Restaurant urplötzlich zusammenbricht und stürzt. Nach der inzwischen verheilten Schädelfraktur kann die junge Sängerin zwar nichts mehr riechen, doch sie bastelt unter dem Namen „I Blame Coco“ weiter an ihrer Musikkarriere.

Coco hat schon prominente Fans

Zu ihren Fans zählen inzwischen britische Musiker wie Ian Brown (Ex-Stone Roses) und der Arctic-Monkeys-Sänger Alex Turner. Und auf Coco Sumners Debüt-Album „The Constant“ ist auch ihr Vater Sting stolz: „Ich höre in ihrer Musik auch ein wenig von mir selbst, aber gleichzeitig nehme ich ihre einzigartige eigene Persönlichkeit wahr, und das finde ich sehr aufregend.“

Autor
Jörg Lange