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Zuerst bei SWR3 im Radio, dann mit seiner Live-Band „GEROPOCO“ Gast auf einer der SWR3-Dance-Nights und jetzt bekommt der Pfälzer Mark Forster beim New Pop Festival die Chance vor großem Publikum aufzutreten.

Mark Forster ; Foto: Sony Music
Sony Music

Der Pfälzer Bub aus Winnweiler begeisterte sich in den 90er Jahren für deutschen HipHop (Freundeskreis, Fanta 4), war nach eigener Aussage trotz aller Tricks seines Lehrers „der schlechteste Klavierschüler aller Zeiten“ und sammelte mit seiner Cover-Band „GEROPOCO“ (= gediegene Rock-Pop-Combo) erste Bühnenerfahrung. Nach dem Abi begann er in Berlin ein Jura-Studium (wichtigster Entscheidungsgrund für diesen Studiengang: kein Mathe), genoss das Großstadt-Abenteuer und den Kontrast zu seiner pfälzischen Heimat.

„Ich habe noch nie ein Lied geträumt“

Mark Forster ; Foto: Sony Music
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Das Debütalbum „Karton“ ist ein Sammelsurium erlebter oder fiktionaler Geschichten. Den Titelsong schrieb er nach seiner Reise auf dem Jakobsweg und ziemlich spontan: „Manche Lieder müssen sofort geschrieben werden, weil ich sie gerade brauche, um mit einem Problem klarzukommen oder um genau jetzt ein Mädchen zurückzugewinnen oder einfach um Dampf abzulassen. Ich habe noch nie ein Lied geträumt, aber schon öfter erlebt, dass ein Song einfach da ist und ich hatte keine Ahnung woher“.
Im Sound eher schlicht produziert, kommen die Texte, die oft mit Trennung und Entfernung zu tun haben, gut zur Geltung. Mark Forster lässt keine Hektik aufkommen, auch nicht im Songtempo. Besonders schön: das entspannte und akustisch gehaltene „Die kleinen Dinge“. Bei dem Fanta 4-Cover „Sie ist weg“ setzt er den Helden seiner Jugend ein Denkmal und mit der ersten Single „Auf dem Weg“ ein erstes Ausrufezeichen.