Du kannst über mich denken, was du willst,
Du kannst versuchen, mit mir zu machen was du willst,
aber du kannst mich nicht aufhalten.

Ich bin an den unmöglichsten Plätzen dieser Welt verdroschen worden,
Ich hab auch in L.A. meine Ohrfeigen abgekriegt.
Aber nix auf der Welt kann mich davon abhalten zu machen, was ICH will.
Weil ich zu stolz bin, zu stark.
Und weil mein Kodex heißt: nicht stehen bleiben.
Selbsmitleid bringt niemanden nirgendwo hin.

Ich werde heute noch jeden Tag auf die Probe gestellt.
Irgendwer versucht immer, mich zu linken.
Aber ich hab ständig was neues vor,
weil ausschließlich ich mein Leben in der Hand habe.
Und ich denke, dass du wissen solltest:
Ich bin kein Stück Holz, ich kann auch mal auf die Nase fallen.
Aber ich scher mich einen Dreck drum, wer mir dabei zuguckt.

Es hat lang genug gedauert bis hierher.
Aber ich hab keine Angst mehr, dass du mich in den Schatten stellen könntest.
Klar: erst versucht man, jemanden aufzubauen und dann zu demontieren.

Aber mein Kopf bleibt oben.
Ich hab gewusst, dass ich überlebe.
Und ich hab’s geschafft.
Ist so.

Ich stehe auf meinen zwei Beinen.
Du hast versucht, mich unten zu halten,
aber jetzt kannst du mich nicht mehr aufhalten.
Ich hab meinen Teil gezahlt.

Autor
SWR3.Online