Vergeblich habe ich versucht, alles zu vergessen.
Einfach davor weg zu laufen!
Doch die Vergangenheit hat mich stets wieder eingeholt.
Mit jedem Versuch kam die Erinnerung
und der Schmerz darüber umso heftiger zurück.
Es fällt mir schwer darüber zu sprechen, obwohl wir alle unter dem gleichen blauen Himmel leben und so manches gemeinsam haben.

Wenn ich versuchen müsste, meine Situation in Bilder zu fassen,
würde ich eine Geige ohne Saiten malen.
Denn meine Gedanken sind schwer und drücken mich fast zu Boden.
Ähnlich den Blumen, die sich bemühen,
die letzten Strahlen einer untergehenden Sonne einzufangen.

Die Last des Vergangenen wiegt so schwer,
dass ich den Weg zurück in die Normalität allein nicht schaffe.
Deshalb komm, steh mir zur Seite.

Ich habe das Leben in vollen Zügen genossen
und unter seinen Schmerzen gelitten.
Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal so dicht am Abgrund stehen würde.
Diese unsichtbare Grenze zwischen Sein und Nichtsein überschreiten könnte.

Wie in einem Film in der Endlosschleife erlebe ich das Gewesene immer wieder neu.
Sinnlos zu versuchen, das alles zu vergessen.
Dem dunklen Ozean ähnlich, der es niemals schaffen wird,
sich vor dem Sonnenaufgang zu verstecken.

Liebe, wirst du mich in dieser Dunkelheit finden
und mich nicht meinem Schicksal überlassen?

Das Gefühl, den Engeln einmal so nah gewesen zu sein,
lässt mich nicht los.