Ich erinnere mich an einen kleinen Jungen, nicht mal zwei Jahre alt.
Der eine Mutter hatte, die ihn liebte und deswegen ihre eigenen Träume aufgegeben hatte, damit sie ihn großziehen konnte. War nicht einfach, für beide nicht. Aber sie hat gewusst, dass er eine Chance verdient hat auf ein besseres Leben. Deswegen hat sie gearbeitet.
Und gebetet. Und hat zu ihrem Wort und ihrer Entscheidung gestanden.
Dafür liebt er sie. Heute noch.

Und dann erinnere ich mich an ihre Hochzeit, und wie er sie gewonnen hatte, ihre Liebe.
Und wie zynisch sie damals über dieses ganze Thema Liebe gedacht hat, weil sie einfach nicht noch einmal mit gebrochenem Herzen dasitzen wollte,
Er hat sie angeschaut, ernsthaft, aufrichtig.
Und dann hat er gesagt, dass er nur für sie da sein wollte, sie beschützen wollte.
Da hat sie’s dann versucht. Und heute ist sie froh drum. Glücklich.
Weil er es ernst gemeint hat.
Dafür liebt sie ihn. Immer noch.

Weil ein Versprechen ein Versprechen ist und ein Wort ein Wort.
So seh ich das zumindest.
Weil es da, wo zwei Herzen zusammengewachsen sind keine Kompromisse mehr gibt.

Wenn ich drüber nachdenke, was aus meinem Leben geworden ist,
dann ist mir klar: Dass es mir so gut geht, daran bist du schuld.
Ich hatte ein Zuhause. Aber das war nicht mein Zuhause, mein Heim.
Und ich hatte keine Ahnung von dem, was mein Erbe war, was mich ausmachte.
Und wie ich dann realisiert habe, dass du wirklich für mich da bist, wie ich dann nach dir gerufen habe, dann warst du da. Hast was gesagt und dann auch getan.
Hast dein Wort gehalten.
Dafür liebe ich dich. Für immer.