Verwirrung kommt meistens langsam – wenn’s halt schwierig wird, klar zu denken.
Vielleicht verlier ich ja grad den Verstand.
Und vielleicht macht’s dir ja Spaß mir zuzugucken, wie’s mir dreckig geht.

Nur dass ich darin halt genauso schlecht bin wie du: mich dran freuen wie’s dir dreckig geht.
Ich glaub, wir wollen beide nur die Kontrolle über diese miesen Spielchen behalten,
die wir dauernd aufführen.

Aber wenn’s dir besser geht ohne mich, warum sagts du dann, dass du mich liebst?
Ist das auch nur so’n Spiel für dich?
Du sagst, dass du mich nicht sehen willst und hängst dann dauernd um mich rum.
Entweder oder, such’s dir aus, Schatz!

Die ganze Situation ist doch völlig absurd:
Ich rede dauernd, aber du hörst nicht zu.
Und ziehst es vor, deine echten Gefühle zu verleugenen
und dich fortwährend vor mir zu verstecken.
Ich weiß, ich bin da genauso schuld dran,
weil ich halt Angst davor habe, abgewiesen zu werden.
Und wir kaschieren weiter und verlangen und sehnen uns nach irgendwas und...

Ich will diese dummen Spielchen nicht mehr.
Lass uns mit der Maskerade aufhören.

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