Stand:

Wir sind am Morgen aufgebrochen, im Westen an Casablanca vorbei,
durch die Vorgebirge des Atlas hinunter nach Marrakesch.
Für Mohammed und Marokko haben wir zu den Waffen gegriffen,
für die Asche unsrer Väter, für die Kinder unserer Söhne.
Unsere Klingen hat der trockene Sommerwind geschliffen,
und wir reiten, um ein Gelübde zu erfüllen:
Mit dem Gewehr, mit der Lanze, mit dem Dolch oder mit der blanken Faust
werden wir uns wehren,
und nicht länger werden wir die Einmischung der Ungläubigen aus Frankreich dulden.

Wir konnten nicht länger warten.
Unter unseren Füßen brennt der Sand,
und wie die Hunde des Krieges reiten wir nach Agadir.
Für die Zukunft dieses Landes.

Sie haben uns erwartet, fünf von ihnen auf jeden von uns.
Doch wir, die Wenigen, wir waren in der Überzahl.
Und als es dunkel wurde, da erkannten sie in uns die Erlösung.
Die Erlösung von ihrem von Allah verfluchten Leben.

Autor
SWR3