Stand:

Leg mich auf den Boden,
lass mich die kalte Erde an meinem Gesicht spüren
und dann zeig mir, wie ich dich endlos halten kann.
Ich schlaf schon nicht mehr,
damit ich nicht mehr davon träumen muss,
wie ich dich verlasse.
Und wenn ich wach liege, dann starre ich die Nacht an, sag kein Wort mehr,
hör nur meinem Atem zu,
hör mein Schicksal,
höre dich.
Ist es denn ein Wunder,
dass dich dann neben mir liegen sehe?
Wir haben uns gefunden.
Oder ich habe jemand anderes gefunden,
der jemand anderen gefunden hat.
Gib dem Ding keinen Namen bitte.
Wir schreiben das in den Raum und lassen es dort so stehen.
Kann es denn sein, dass sich das Schicksal noch einmal entscheiden würde,
uns zueinander finden zu lassen?

Autor
SWR3