Stand:

Du hast einen Fremden an Deine Hand genommen,
einen Mann, der seine kühnsten Träume noch nicht einmal kannte.
Hast ihn aus seinem Sumpf befreit und ihm einen Ozean von Dingen gegeben,
die er noch niemals gesehen hatte.
Vielleicht war ich blind, oder vielleicht hatte ich auch nur meine Augen zugemacht.
Und vielleicht war ich auch einfach nur dumm:
Manchmal rennt man halt vor der Liebe davon, weil man nicht daran glaubt,
bis sie Dich einholt und umschmeißt, und selbst dann kämpft man noch dagegen an.
Ich hab von null auf wieder gehen gelernt. Hab’ mich an deiner Spur orientiert, als
alles andere verschwunden war.
Vielleicht bin ich ja nicht allein, und vielleicht hab’ ich mein Zuhause endlich gefunden.
Vielleicht hab ich mich ja auch glücklicherweise auch nur in Deine Richtung verlaufen.

Was ich noch sagen wollte, falls Du’s nicht schon längst weißt:
Laß’ mich bitte nie wieder weg.

Autor
SWR3