Stand:

Und wie soll ich das machen?
Dich weggehen lassen, spurlos abhauen lassen?
Ich hab Probleme mit dem Atmen. Seitdem.
Ich kann das nicht: Dich weggehen lassen und nichts dagegen tun können.
Mein Gott, wir haben doch alles miteinander geteilt: Das Lachen, den Schmerz, die Tränen.
Ich..., wär’ schön, wenn Du...., dreh Dich um, bitte.
Schau mich an. Auch wenn ich jetzt weinen muß.
Da wäre noch so viel zu sagen.
Die ganzen Gründe, warum Du die einzige bist, die mich kennt,
warum kein Mensch mich so genau kennen kann wie Du.
Schau mich an. Da ist nichts mehr.
Nichts mehr, keine Erinnerung. Nur Dein Gesicht in meinem Hirn.
Ich kann nur warten.
Und daß Du zu mir zurückkommst, die Chancen sind gleich null.
Damit muß ich mich abfinden.

Autor
SWR3