Stand:

Abend.
Geht mir nicht gut.
Unten auf der Straße stehen Zwei und küssen sich, seufzen.
Geh wieder rein,
hol mir ’nen Drink.
Glas voll, Herz leer,
und ich brauch irgendwas, um mein Hirn zu beschäftigen.

Morgen.
Kalt.
Bin grade aufgewacht, Traum zu Ende.
Dreh mich um, weil ich glaube, dass du neben mir liegst.
Stehe auf, versuch mich anzuziehen und frage mich,
warum mein Hirn diese miesen Tricks mit mir veranstaltet
und mir vorgaukelt, dass du da wärest.

Weil du in meinem Hirn bist.
Schwimmst da rum, andauernd.
Verstrickst dich in meinen Träumen.
Anstatt in meinem Bett zu liegen, spukst du in meinem Kopf rum.
Mach das Radio an.
Mein Gott, müssen die jetzt unsere ganzen Songs spielen?

Autor
SWR3

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