Stand:

Wir haben den Nachmittag,
du das Zimmer für zwei
und ich nur noch eins vor:
dich entdecken wie du mich erforscht.

Jeder Zentimeter eine Meile,
deine Haut aus weißem Porzellan,
deine Lippen wie zwei Bonbons
und deine Zunge aus Kaugummi.

Und wenn du Liebe willst, machen wir’s.
Spielen Tieftauchen unter unseren Decken,
schmeißen alle großen Pläne über Bord,
weil das hier seine Zeit brauchen wird...

Die Art, wie dir das Haar ins Gesicht hängt
mag ich genauso gern wie wenn du dir
den Kissenbezug über’n Kopf stülpst.
Du sagst mir, was ich machen soll,
auch wenn ich mich verliere, wenn ich’s tue.
Und deinen Kopf lass ich nicht auf’s Bett kommen
ohne meine Hand drumrum.

Dein Körper ist ein einziges, großes Wunder.
Und das kann ich nur mit meinen Händen begreifen.

Schatz, manchmal frustriert’s mich,
aber du bist so schön, dass es wehtut.

Autor
SWR3