Stand:

Ich glaube mit beiden Beinen im Leben zu stehen,
und spüre doch schon den Abgrund unter mir?

Wie kann ein Glücksgefühl so trügen,
und Schmerz so süß schmecken?
Ich schau dir beim Einschlafen zu,
und am nächsten Tag zerstörst du meine Träume.
Wie konnte ich mich mit meiner Liebe zu dir nur so irren?

So verrückt war ich noch nie!
Fühle mich wie zweiundzwanzig,
benehme mich aber wie ein siebzehnjähriger Teenager.
Ohne dich wäre mir sowas nicht passiert!
Jetzt weiß ich, wie dicht Wahnsinn und deine Gegenwart bei einander liegen.

Wie konnte ich mich nur Hals über Kopf in dich verlieben,
wo doch alles nur eine einzige Lüge war!

So einfach ist es also, ein Herz zu zerbrechen!
Augen zu! Abgehakt! Erledigt!

Warum behandelst du mich wie ein Kind,
ein Kind, das sich so nach dir sehnt?

Wie kann man nur so tief empfinden
und sich gleichzeitig dabei so einsam fühlen?

Autor
SWR3