Stand:

Ich ziehe an schlafenden Städten vorbei,
die allmählich verschwinden,
kann nicht glauben, dass das alles so aussieht.

Ich fliege über Hinterhöfe,
Landhäuser und Farmen,
schau mir das Leben zwischen den Zweigen da unten an.

Und es ist schwer zu sagen,
wer du bist, in diesen Tagen.
Aber man rennt trotzdem immer weiter.
Oder etwa nicht, Baby?

Du bist immer auf der Suche nach dieser erlösenden Gnade!

Ich zieh allein weiter über Land, das niemandem gehört.
Vorbei an Statuen, die für meine Sünden büßen.
An jeder Tür steht eine Wache
und auf jedem Stockwerk ein Drink,
der vor Tausenden von Amen überschwappt.

Du rollst den Teppich auf
in der Zwei-Zimmer Villa deines Vaters.
Niedrige Decken, kein Platz um sich auszubreiten,
nur eine Ecke auf dem Boden, die sie dir zuweisen.
Du bist zuversichtlich, aber nicht ganz sicher.

Aber du bist immer auf der Suche nach dieser erlösenden Gnade ...

Autor
SWR3