Stand:

Wenn ich in dunklen Zeiten Gefahr laufe, den Verstand zu verlieren,
sehe ich trotzdem immer noch Licht am Ende des Tunnels.
Scheinbar ist niemand auf der Welt bereit, zuzuhören
und es fällt mir verdammt schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Von dichten Nebelschwaden gefangen, laufe ich im Kreis
und spüre, wie ich wertvolle Zeit verliere.
Trotz dieser Widrigkeiten finde ich immer noch die richtigen Worte.

Keine Ahnung, was die Uhr geschlagen hat
und wer für die ganze Misere verantwortlich ist.
Ich vertraue nur dem, was ich sehe.

Wie willst du wissen, was der rechte Weg ist?

Vom Klang überwältigt, ist alles zum Greifen nahe!
Doch gerade als ich mich meiner Sache sicher wähne, verlässt sie mich.
Leb wohl für’s Erste!
Ich bin nicht der Typ, der behauptet, alles vorhergesehen zu haben.
Mach’s gut!
Ich glaube, das Schwierigste am Festhalten ist, loslassen zu können.

Wann raffen wir uns auf und stimmen ein neues Lied an?
Stattdessen lächeln wir unbesorgt, obwohl der Tag schon zu Ende geht.
Niemand macht sich die Mühe, die Gründe zu erforschen.
Unverständliche Worte werden dahin gemurmelt,
ohne die Chance, ihre Bedeutung zu verstehen.

Wenn du doch nur so ein bisschen wärst wie ich,
der sein gebrochenes Herz auf dem Silbertablett offen zur Schau trägt!
Schmerzen können dir nichts anhaben.
Die Zeit arbeitet entweder für oder gegen dich!

Du kannst singen, bis dir die Lieder ausgehen.
und ich kann schreien, bis die Welt in Taubheit versinkt.
Leg jedes unausgesprochene Wort vorher auf die Waage,
um die Zeichen zu deuten und ihre Bedeutung zu erkennen.
Irgendwie ist jeder Einzelkämpfer
und wenn dies mein Schicksal sein soll, werde ich es annehmen.

Wenn der Morgen Glück bedeutet,
dann lehne ich mich zurück und warte auf den nächsten Sonnenaufgang.

Autor
SWR3

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