Stand:

Es war einmal ein Haus auf einem Hügel.
In diesem Haus lebte ein junger Mann.
Eines Tages wurde dieser junge Mann wütend und zornig.
Und dann ist er in mein Herz eingebrochen.
Ich bin einen Tag und eine Nacht bei ihm geblieben,
bis ich kein Zuhause mehr hatte.
Dann verließ ich das Haus auf dem Hügel und kam zurück ins Tal.
Ging in eine Bar am Hafen und fand mich wieder,
wie ich mit einem fremden Mann trank.
Er bot mir eine Zigarette an, ich nahm sie und rauchte sie.
Und als sie zu Ende war,
dachte ich wieder an das Haus, den Hügel, den Jungen.
Weil ich ihn nie vergessen kann.
Ich bin verletzt.
Nur: meine Freiheit sollte mich eigentlich nicht verletzen dürfen.
Weil ich sie brauche. Für mich brauche.
Nur: wenn Freiheit so wertvoll ist und notwendig für mein Selbst,
warum kann ich dann mit mir nichts anfangen.
Könnte mir das mal freundlicherweise jemand erklären?

Autor
SWR3