Stand:

Ziemlich hiflos.
Und ziemlich hoffnungslos.
Und ich frag mich halt, warum sich alles um mich rum dauernd ändern muss.
Ich hätte dir das auch ins Gesicht gesagt.
Aber irgendwo zwischen A und B hast du dein Gesicht verloren.
Ich hätte dich auch angerufen.
Wenn ich geglaubt hätte, dass du allein bist.

Aber du brauchst meine Fotos an deiner Wand ja nicht.
Du sagst, dass du keinen mehr brauchst.
Und meine heimlichen Anrufe um Mitternacht brauchst du auch nicht mehr.
Ich glaub langsam wirklich, dass du nix mehr brauchst.

Wartet zu Hause jemand auf dich?
Die Zukunft wird’s zeigen müssen.
Ob’s gut war oder besser oder schlechter.
Oder ob jemand wartet.
Auf dich.
Zu Hause.

Mal bist du drin, dann wieder nicht,
dann geht’s dir gut, dann wieder nicht.
Und du fragst dich, ob du völlig verloren bist oder ob dich jemand gefunden hat.
Aber ich hab meine Hände an dir. Halt sie dir entgegen.
Die Frage ist, ob du Kraft genug hast, das Seil zu packen und dran zu ziehen.
Ob du mich dein machst, oder ich dich mein.
Und so geht’s mir auch. Rein, raus, oben, unten.
Und keine Ahnung, ob ich grade falle oder ob mich grade wer auffängt.
Und ich brauch jetzt deine Hände.

Hoffnungslos.
Und hilflos.
Warum ändert sich alles?

Autor
SWR3

Mehr zum Thema bei SWR3