Stand:

Ich seh’ dich.
Ich will dich.
Du willst nicht.
Ich würde sogar durch Scherben latschen,
nur um dich zu haben,
obwohl sich das nicht auszahlen würde.
Du hältst mich ja sowieso für einen Knallkopf.
Nur, du weißt nicht, was ich in meinen Träumen mit dir anstelle.
Du bist eiskalt und überkritisch.
Dein Pech, Baby. Meine Wirklichkeit findet sowieso in meinen Träumen statt.

Ich weiß, dass du mir jede Nacht gehörst.
Du kommst dann auf einmal an; das passiert immer wenn ich schlafe.
Und ich kann dir sagen:
das, was ich in meinen Träumen mit dir anstelle, ist alles andere als anständig.

Weißt du, wie du da jede Nacht angedackelt kommst, das macht mich an.
Meine Fantasien sind völlig real, und sie lügen niemals.
Wenn du wüsstest, was da so in meinem Hirn läuft -
mein Gott, das ist fast schon pervers.

Die Welt kann einen richtig ficken, so dass man zum Zyniker wird.
Aber das kratzt mich kein Stück,
schließlich muss ich ja nicht die ganze Welt mit mir rumschleppen.

Weck mich jetzt bloß nicht auf, Kleines,
wir zwei sind nämlich grade auf einem endlosen Trip.
Wir fassen uns an, und jeder kleine Kuss wird zu einer Lustexplosion.
Diese Hitze ist echt, dass musst sogar du zugeben.
Und wenn ich sterbe, bevor ich aufwache,
dann ist das vollkommen in Ordnung, Baby.




Autor
SWR3