Stand:

Leben ist wie eine lange, breite Straße.
Man braucht mehr als nur Glück, um ihr Ende zu erreichen.
Zum Beispiel Ausdauer und den Willen, zu Überleben.
Wenn dir jemand weismachen möchte, in Gedanken ist alles möglich,
antworte: Mag sein, aber nicht alles wird auch Realität.

Also, ich möchte weder die Letzte noch die Erste sein,
will aber mit meinen Gedanken auch nicht allein sein.
Während ich lerne, zu leben und zu atmen,
möchte ich keine Angst haben,
nicht furchtvoll beiseite schauen.
Was ich brauche ist Hoffnung und ein Licht, dem ich folgen kann.
So wie Seeleute mit Hilfe der Sterne ihren Heimweg finden.
So suche ich meinen Platz in dieser Welt.

Ich kenne einen Mann, der seine Frau verlor
und sein jetziges Leben so beschreibt:
Je mehr ich darüber nachdenke,
desto härter erscheint der Verlust.
Doch bevor sie ging, hinterließ sie mir einen Sohn,
der mich tröstet: Dad, du bist auf dieser Welt nicht allein!
Vielleicht ist Liebe nur eine letzte Messe für die Seele.

Fühlst du dich immer noch klein und schwach?
Ein winziger Fleck Leben auf einer Welle im Ozean,
die uns alle davon reißt!

Autor
SWR3