Wenn ein Hotelzimmer fast zu deinem Zuhause wird, ist es egal,
ob du gerade in Philadelphia oder Rom bist.
Du wählst die Neun und bist mit der Außenwelt verbunden.
Und wenn ich ein Auto brauche, rufe ich die Rezeption an.
Ein verrücktes Leben!
Wie sehr wünsche ich mir, dein Lächeln sehen zu können. Vergebens!
Ich bin immer ganz dicht dran – aber dennoch meilenweit davon entfernt.

Viele Male habe ich die Welt umrundet.
Aber trotzdem macht mich ein Klopfen an der Tür immer noch nervös.
Ich hoffe, du stehst jetzt da draußen. Aber... es war wieder nur der Zimmer Service.

Solange ich zurückdenken kann, habe ich aus dem Koffer gelebt.
Immer der gleiche Trott! Die einzige Abwechslung: mal spiele ich die Gibson-, mal die Fendergitarre!

Meine Gedanken sind stets bei dir. Ich schwöre, manchmal sehe ich sogar dein Gesicht zum Greifen nahe vor mir. Ein verrücktes Leben! Immer im gleichen Film, nur in verschiedenen Kulissen.

Ich fühle mich mit diesem Leben wohl und möchte nichts verändern. Ich warte nur auf den Moment, in dem der Summer an der Tür ertönt, du in das Zimmer trittst und mich anlächelst. Aber das wird nicht passieren. Wunsch und Realität klaffen zu weit auseinander.