Stand:

Ein Song über die Angst vorm Älterwerden und vorm Tod. Und gleichzeitig über die Angst vor einer nuklearen Katastrophe. Er entstand in der Zeit des Kalten Krieges.

Wie wäre es mit einem feschen Tänzchen?
Darf ich bitten?
Das Himmelreich kann ruhig noch ein bisschen warten.
Wir schauen viel zu viel nach oben
und hoffen das Beste,
aber rechnen mit dem Schlimmsten.
Wirft jetzt einer die Bombe ab oder nicht?

Lasst uns jung sterben oder gebt uns ewiges Leben.

Wir haben das nicht in der Hand,
aber sag niemals nie.

Als Kinder sitzen wir in der Sandkiste,
und ahnen nicht,
dass das Leben womöglich eine kurze Reise ist.
Die Lieder, die erklingen, sprechen von Traurigkeit.

Schwer vorzustellen, wie das sein wird,
wenn dieses Wettrennen einen Sieger hat.
Dass wir dann unsere goldglänzenden Gesichter in die Sonne halten
und unsere Anführer loben,
die gleichen Lieder mit ihnen singen.
Es sind die Lieder eines Verrückten.

Ach wär das schön, wir würden immer jung bleiben.
Aber wollen wir das wirklich: Leben für immer?

Manche Menschen sind wie Feuer, manche wie Wasser,
die einen sind die Melodie, die anderen der Rhythmus.
Egal. Früher oder später sind sie alle weg,
weil sie ja doch nicht für immer jung bleiben.

Es ist schwer, zu altern ohne einen Sinn.
Ich habe keine Lust zu verkümmern wie ein alter Gaul.
Aber Jugend ist wie ein Diamant in der Sonne
und Diamanten sind für die Ewigkeit.

Ohne ewige Jugend
werden wir viele Abenteuer nicht mehr erleben,
werden so viele Songs in Vergessenheit geraten,
so viele Träume nicht plötzlich wieder da sein.

Guckt nicht so viel in den Himmel.

Macht lieber eure Träume wahr!

Autor
SWR3