Stand:

Sie will doch nur schön sein.
Aber sie fällt nicht genug auf,
will Grenzen nicht akzeptieren.
Sie wünscht sich Aufmerksamkeit,
hat dieses eine Bild im Kopf, wie sie sein muss.
Am liebsten würde sie sich von einem Bildhauer neu formen lassen
und vergisst darüber, wie hell das Licht ist, das sie ausstrahlt.

Es kommt von ganz innen,
dort wo kein Auge reinschauen kann.
Vielleicht sind WIR es sogar,
die sie dafür blind gemacht haben.

So versucht sie, ihren Kummer zu kaschieren,
den Schmerz aus sich rauszuschneiden,
denn das schöne Mädchen auf dem Titelbild weint nicht mehr,
wenn das Make Up fertig ist.

Aber ein Stück Hoffnung leuchtet im Dunkeln und wartet darauf,
von dir entdeckt zu werden.
Damit du verstehst, dass du schön bist,
so wie du bist.
Du musst überhaupt nichts ändern.
Sonst könnte auch die Welt dein Herz verändern.

Glaub mir: am Ende bleiben Narben,
Narben auf deiner Schönheit
Narben auf deiner Seele.

Denn jeder einzelne von uns ist wie ein Stern, der strahlt.
Wir SIND schön – alle…

Aber sie träumt,
sie träumt davon, bewundert, beneidet zu werden
und deswegen hungert sie.
Denn Models essen praktisch nichts.
Sie glaubt: Wer schön sein will, muss leiden.
Und was ist das schon: so ein bisschen hungern.
„Ein bisschen halte ich noch durch“ ,
höre ich ihre Stimme, die immer leiser wird.

Alle sind perfekt so wie sie sind,
aber das kann sie bei sich selbst nicht entdecken.
erkennt auch nicht, wie wertvoll sie ist,
dass wahre Schönheit unter der Oberfläche zu finden ist.

Deshalb ist meine Botschaft an alle Mädchen, die leiden:
Lass mich dein Spiegel sein,
der dir hilft etwas klarer zu sehen,
der dir das Licht zeigt, das aus deinem Innern strahlt!

Es gibt kein besseres Du, als das, das du siehst
Kein besseres Leben als das Jetzt.
Keinen besseren Moment, um dein Licht zu verstrahlen,
denn du leuchtest – glaub mir - du leuchtest so hell wie ein Stern!
Und zeig mir jemanden,
der das nicht schön findet.

Autor
SWR3