Stand:

Ich möchte, dass du die Antwort auf meine Frage bist,
die Tänzerin zu meiner Musik.

Du wärst die Lehrerin, ich der Schüler.
Ich der Sünder, dem du die Beichte abnimmst.

Abgemacht?

Ich bin nicht der Typ, der auf alles eine Antwort hat.
Im Gegenteil, ich weiß, ich muss noch scheiß viel dazu lernen.

Ehrlich gesagt — nimmt mich überhaupt jemand wahr?
Ich fühle mich einfach nur wie irgendeine dämliche Zahl hinterm Komma,
Ich weiß nicht...
In meinem kopf ist alles ziemlich durcheinander,
wie dieser blöde Sommer, der einfach nur kalt ist.

Komm, geh mit mir.
Was brauchen wir die anderen?

Komm, Süße, ich zeig dir einen Ort, den sonst keiner kennt.
Da hinten wartet eine Rakete voller Likör auf uns.
Komm, lass uns ein Polaroid sein, dass nie verblasst.
Sorry, kann es sein, dass ich gleich komplett durchdrehe?!

Hey, was ist los mit dir, warum so traurig?
Schau mich an, ich bin auch alles andere als perfekt.
Ich könnte auch so eine Extraschicht Make Up gebrauchen,
hinter der man sich verstecken kann,
darf ich mal an Deine Handtasche?

Wir tun einander gut.
Du bist die einzige, die meine Narben sieht.
Überhaupt: du kannst Sterne entdecken,
wo andere nur den Himmel sehen.

Ich weiß, dass es dir nicht gut geht.
Du schaust in den Spiegel und hast deinen Finger am Abzug.
Bitte nicht abdrücken! Das da im Spiegel bist du doch gar nicht,
das ist nur eine Maske, die du dir aufsetzt.
Ich weiß, wie es in dir aussieht, da ist ein Schmerz.
Erzähl mir davon, erzähl mir die Wahrheit.

Hey, die Welt ist wirklich nicht so übel, wie du vielleicht denkst...
Du bist hier richtig, keine Sorge.
Alle die behaupten, dass sie dich nicht spüren, leben im Gestern.

Glaub mir, vertrau mir. Mir geht's ähnlich.
Hab das Gefühl, das ganze Leben ist ein einziges Fenster
aber keine Sau nimmt mich wahr — als wär ich unsichtbar,
als hätte ich ständig Gegenwind,
aber weißt du: so lange du Neues dazu lernst, geht's voran.

Autor
SWR3