Stand:

Sohn: Hey Papa, komm setz dich zu mir und hör dir meinen Song an
Und wenn du Lust hast, dann sing bitte mit.
Eigentlich hab ich dir nichts Neues zu sagen,
aber – um es in deinen Worten zu sagen – man kann sich nicht sicher genug sein.

Weißt du – auch wenn ich es nicht immer zeige,
bin ich echt froh, dass du da bist.

Vater: Ach mein Sohn, es ist schon seltsam,
wenn einer, der so anders aussieht und anders klingt,
im Grunde seines Herzens so ist wie ich.
Du würdest vielleicht rechts gehen, wo ich links abgebogen wäre,
aber – mein Sohn – das ist schon o.k.
und ich werde dich immer unterstützen.
Denn – auch wenn ich es manchmal nicht zeige,
bin ich „echt“ froh, dass du mein Sohn bist.

Sohn: Schon früher und auch jetzt will ich so sein wie du…

Immer wenn ich dich anschaue, seh ich mich selbst...

Vater: Ich bin so stolz auf dich!
Du hast aus mir einen besseren Menschen gemacht
Und ich bin einfach nur stolz auf dich.

Sohn: Papa, Du hast das Leben gesehen – erzähl mir, wie alles war...

Vater: Weißt du,
ich habe meinen Vater nicht so gut gekannt,
wie du mich jetzt.
Das Leben ist einfach zu kurz,
man sollte sich nahe stehen,
einander verbunden sein.

Sohn: Deswegen will ich dir ja auch sagen, dass ich dich sehr liebe – auch wenn ich es nicht immer zeige (aber ich möchte, dass du es weißt).

Vater: Ich bin da! Und ich werde so gut ich kann – dein Vater UND dein Freund sein.

Sohn: Du hast aus mir das gemacht, was ich bin –
dein Sohn und dein Freund
und ich bin so stolz auf dich…
Du weißt, dass ich eines Tages in deine Fußstapfen treten werde?

Vater: Ja! Und ich weiß,
dass du es gut machen wirst,
weil du mein Sohn bist!

Sohn: Papa, erzähl mir, was du gelernt hast,
damit ich mir nicht die Finger verbrenne.

Vater:
Mein Sohn, du wirst es selbst erleben
und du wirst deine eigenen Fehler machen –
und das ist auch o.k.
Weißt du – du lebst und du lernst
Ja – du lebst und du lernst…..

Autor
SWR3