Stand:

Ich wache auf, gerade als die Welt anfängt unterzugehen.
Dabei fühlt es sich eigentlich an, wie an jedem Morgen davor.
Ich frag’ mich, welche Bedeutung mein Leben haben wird,
wenn es erst mal vorbei ist?

Die Autos schleichen rum,
fahren vielleicht gerade mal ne halbe Meile pro Stunde.
Und ich starre die Insassen an, wie sie zum Abschied winken.
Kannst du mir sagen, was eigentlich so besonders an mir war?

Ich glaube, die Welt wird niederbrennen,
nun, wir werden sehen...
Mal sehen, wie weit wir gekommen sind.
Ich glaube, dass alles dem Ende zugeht,
und ich schätze, wir werden uns selbst belügen.
Mal sehen, wie weit wir gekommen sind.

Ich glaube, das alles stellt sich als absoluter Schwachsinn raus,
aber ich glaube nicht, dass ich mir auch nur
eine Stunde darüber Gedanken gemacht habe.
Ich hab angefangen zu weinen und konnte einfach nicht mehr aufhören.
Da fing ich an zu laufen, aber es gab kein Ziel mehr,
wo ich hinlaufen konnte.

Ich hab mich auf die Straße gesetzt und mich selbst betrachtet.
Und zu mir gesagt: „Mann, wo willst du denn hin?
Die Welt steuert auf die Hölle zu“!
Also, verabschiede dich, wenn du jemanden hast, von dem du Abschied nehmen kannst!

Es ist aus und vorbei,
keiner steht an der Ecke und niemand ist zuhause.
Es war alles toll, aber jetzt ist es vorbei -
Für mich und auch für dich...

Autor
SWR3