Stand:

Das, was mich am meisten bedrückt
ist das Gefühl,
dass ich in einer Geisterstadt lebe.
Ein Scheunentor, das mir entgegenschlägt,
und wie ein abgerissener Steppenläufer irre ich umher.

Ich sehe dich, wie du an der Bahnstation ankommst.
Aber das ist nur meine Phantasie…
Deshalb flehe ich dich auf Knien an:
Dreh um und rette mich bitte
aus dieser Geisterstadt.

Ich glaube, ich gebe auf.
Seit du gegangen bist,
lebe ich in einer alten Geisterstadt.

Hey du!
Ich erinnere mich an all das Lachen.
Vor allem,
wenn wir am Morgen danach aufwachten.
Warum musstest du weggehen,
und mich jeden Tag hier herumirren lassen?

Wir waren füreinander geboren,
um nebeneinander herzureiten.
Wir greifen immer nach den Sternen
Und sie können immer noch uns gehören.

Autor
SWR3