Kann meine Hände nicht stillhalten.
Vielleicht sollte ich sie mal abstauben
und wieder ins Regal zurück stellen,
nur für den Fall, dass mein Mädchen mich braucht
oder liege ich völlig daneben?
Woo, Ich bin ein Rebell!
Einfach aus Prinzip,
weil es Spaß bringt!
Angefangen hat’s 1966.
Oder weißt du noch, wie wir abgegangen sind ’86?
Klar, ist schon ein Weilchen her,
aber ich spüre es noch.
Habe inzwischen noch ein hungriges Maul zu stopfen.
Ach was, Mama, der Babysitter soll sich drum kümmern.
Oder muss ich doch eher den Totengräber rufen,
weil im Herbst meines Lebens nicht mehr viel übrig ist von dem Rebell?

Klar, wir könnten einen Krieg für den Frieden kämpfen,
wir könnten uns aber auch einfach zurücklehnen, das Leben genießen
uns verabschieden von Träumen und Hoffnungen,
vielleicht doch zum Feind überlaufen ?
Lieber warten, bis die Mauern von alleine fallen?

Eigentlich müssten wir denen helfen, die jetzt in der Scheiße stecken,
aber solange nix kaputt geht, ist es ja scheißegal.

Oder – ist der Rebell in mir doch noch da?
Eigentlich bin ich ja gerne einer, yeah!
Aber die Liebe zu dir ist ein Abgrund, in dem mein Herz verschwindet.

Vielleicht ist es doch vorbei, aber ich spüre es immer noch ein bisschen...

Autor
SWR3