Stand:

Ich hab dir nie gesagt,
wieviel du mir bedeutest.
Ich hab soviel gemacht und war soviel unterwegs,
aber ich hab es irgendwie nie geschafft,
zu dir durchzudringen.

Und so vergeht ein Tag, eine Woche.
Ich war so damit beschäftigt,
meine Ziele zu erreichen.
Je mehr ich gemacht habe,
desto weniger hab ich mich um dich gekümmert.
Und desto mehr vermisse ich jetzt deine Liebe.
Es ist schon ziemlich traurig:
Wenn das Leben ein Lied wäre,
könnte ich es ohne dich gar nicht mitsingen, Papa.
Ich hab immer an dich gedacht -
und... ich vermisse dich

ZUHAUSE - das waren die vertrauten vier Wände,
in denen ich aufgewachsen bin.
Aber in Wirklichkeit hat dieses ZUHAUSE ohne dich keine Bedeutung.

Die Wahrheit ist - ZUHAUSE - das bist du.

Bitte werd’ nicht alt,
weil ich will, dass du da bleibst.
Wenigstens so lange,
wie ich dich noch brauche.

Verlass mich nicht, Papa!
Du hast deinem kleinen Mädchen mal gesagt,
dass du unverwundbar bist.

So vergeht ein Monat, ein Jahr
und es passieren so viele Dinge
da draußen, die mir Angst machen...
Du hast mir immer geholfen,
wenn’s mir mies ging.
Hast mir beigebracht,
zu mir selbst zu stehen und mich zu behaupten.

Dieses Leben ist ein Lied - fröhlich und traurig zugleich.
Und ich will es nicht ohne dich singen, Papa.

Vielleicht bin ich egoistisch,
wenn ich das sage:
Aber ich vermisse dich!

Autor
SWR3