Stand:

Ich glaube schon, dass es da jemanden gibt, der über dich wacht.
Über jeden Schritt, den du machst.
Und über alles, was du so sagst.
Und wenn man mal stirbt, dann steht da auch jemand, der einen abholt und begleitet.
Wir versuchen alle, unser Leben irgendwie halbwegs harmonisch zu leben,
aus Angst, sonst irgendwie über Bord zu fallen.
Aber Leben ist halt mal Dur und Moll.
Das ist dann auch eine Art Harmonie.

Du kommst irgendwann ganz automatisch drauf:
Drüben ist das Gras immer grüner,
und dein Nachbar hat immer das Auto, das du gerne fahren möchtest.
Und wenn Schluss ist, dann möchtest du gerne weitermachen. Klar.
Aber wir leben alle unter ein und demselben Himmel.
Solange wir halt leben: nämlich bis wir sterben.
Und so gesehen gibt es eigentlich kein Falsch und kein Richtig:
weil es ein Kreis ist. Und der hat halt nur eine Seite.

Autor
SWR3

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