Im Januar 2006 kommt das kanadische Quintett Simple Plan für eine 4-tägige Kurztour nach Deutschland und wird die Kids mit Leichtigkeit zum Rocken bringen. Die fünf Youngster stammen aus Montreal, Canada: Sänger Pierre Bouvier, Drummer Charles "Chuck" Comeau, Bassist David Desrosiers sowie die Gitarristen Sebastien Lefebvre und Jeff Stinco. Musikalisch sind sie in der College-Rock-Ecke anzusiedeln. Zugegeben, seit ihrem Majordebüt in 2002 ist viel passiert mit der Band, allein vier Nominierungen für die MTV Music Awards sprechen eine deutliche Sprache.

Mit ihrem Album "Still Not Getting Any..." haben die Lieblinge der College-Radios und Highschool-Absolventen, Simple Plan, ihren Kurs beibehalten. Nachdem der Vorgänger "No Pads, No Helmets... Just Balls" (2002) mit ca. 2 Millionen verkauften Exemplaren und einem Platz 35 in den Billboard-Charts bereits ein tolles Fundament gelegt hatte, brachte es "Still Not Getting Any..." sogar auf Platz 3 der Billboard-Charts. In Kanada schaffte das Album sogar Platz 2 und in Japan ging es auf Platz 3 der Sales-Charts. Bei uns war immerhin ein für eine Band dieses Genres sensationeller Platz 16 drin. Ebenfalls die beiden Singles "Shut Up!" und "Welcome To My Life" gingen in die deutschen Charts.

Mit der Ballade "Untitled" liefert der Fünfer einen Song mit ernstem Hintergrund. Originalton: "Im Video zum Song wollten wir eine Geschichte erzählen. Die Geschichte der Unschuldigen, die durch Alkohol am Steuer zu Opfern wurden." Konsequent: Nichtalkoholische Drinks werden bei der anstehenden Tour billiger abgegeben (Motto der Aktion: 'Don't Drink And Drive').

2008 läuft es noch runder: das Album "Simple Plan" wirft mit "When I'm Gone" und "Your Love Is A Lie" zwei fette Radiohits ab. Sie spielen 'Rock Am Ring' und vor ausverkauftem Haus im Daimler Werk Rastatt beim 'New Pop Festival'. Ende des Jahres kommt die ausgiebige Europatournee mit deutschen Terminen.

2011 haben Bouvier und Co. ein neues Album am Start, und sie werden bei Rock am Ring zur Band des Tages gekürt. Die Single "Jet Lag" kommt im Duett mit Natasha Bedingfield.