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Zucchero ist eigentlich der Kosename von Adelmo Fornaciari (geb. 25.09.1955, Roncocesi, Italien), dem ihm sein Lehrer gibt. Adelmo übernimmt diesen Kosenamen als Künstleridiom, als er sein Studium abbricht, um fortan von der Musik zu leben.

Zuerst schlägt er sich als Aushilfssänger und Gitarrist durch, doch 1983 gelingt ihm auf dem Songfestival von San Remo (in Italien sehr bedeutend) der erhoffte Karriereschub. Fünf seiner Songs kann er dort vorstellen und fortan rangiert er als Italiens Bluessänger Nr. 1, da seine Lieder nicht in das Klischee vom typisch italienischen Schmalzpop passen. Er selbst sieht sich 'als Weißer, der den Blues singt'.

International gelingt ihm der Durchbruch 1991/1992 als er etliche erfolgreiche zweisprachige Duette mit bekannten Stars (Paul Young - "Senza una donna"/ Randy Crawford - "Diamante"/ Eric Clapton - "Wonderful World") veröffentlicht. Auf allen Bühnen und Festivals der Welt ist er bis heute gern gesehener Gast.

2001 veröffentlicht er sein 10. Studioalbum "Shake", die Single "Baila (Sexy Thing)" ging in Italien sofort auf 1, ebenso in der Schweiz und in Spanien! Die nächste CD, eine Art 'Best Of' Zusammenstellung, bestehend aus Duetten, mit Titel "Zu & Co", folgt im Herbst 2004. Es verkauft sich erfolgreich gleich millionenfach, und steigt im Sommer 2005 sogar in die US-amerikaniscvhen Billboard-Charts ein. Eine Live DVD gleichen Titels, mitgeschnitten in der Londoner Royal Albert Hall, wird erfolgreich veröffentlicht.

Im Spätsommer 2006 kommt mit "Fly" wieder ein grossartiges Studioalbum vom Sänger aus der Toskana. Beim 'Special' des New Pop Festivals 2006 präsentiert er daraus die Songs "Cuba Libre" und "Occhi".

2010: Die CD "Chocabeck" kommt, ein Worterfindung seines Vaters, der einfach nur sagen wollte: "kein Geld mehr da für Süßigkeiten". Nichtdestotrotz, für Zucchero ist dieses Wort bis heute Synonym für eine essbare Köstlichkeit.