Seit Franz Ferdinand hat keine Band aus England für mehr Wirbel gesorgt als die Arctic Monkeys. Die Arctic Monkeys sind aber alles andere als eine blasse Kopie ihrer Label-Kollegen Franz Ferdinand. Ihre Songs klingen, trotz gelegentlicher Reminiszenzen an Bands wie The Strokes, The Smiths und manchmal sogar The Jam, schon jetzt wie die Klassiker von Morgen. Ihr Gespür für hymnische Melodien und kantige Texte, besonders in Stücken wie "I Bet You Look Good On The Dancefloor" oder "You Probably Couldn't See For The Lights But You Were Looking Straight At Me" zu hören, bewahrt die Arctic Monkeys von Anfang an davor, in der Masse mehr oder weniger talentierter Gitarrenbands unterzugehen.

Die Gruppe besteht aus Sänger und Gitarrist Alex Turner, Gitarrist Jamie Cook, Bassist Andy Nicholson sowie Schlagzeuger Matt Helders und sorgte bereits im Sommer 2005 mit ihren Auftritten bei den renommierten Festivals in Reading und Leeds für nicht enden wollende Begeisterungsstürme. Im Mai 2006 wird Bassist Nicholson kurzfristig durch Nick O'Malley ersetzt.

Mit "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" gelang ihnen ein makelloses Debütalbum (2006). Für eine Gruppe, die erst drei Jahre zusammenspielt, klingt das Debütalbum über die Maßen vielversprechend, vor allem weil die Arctic Monkeys keine Energie darauf verschwenden, sich an der Konkurrenz zu orientieren. Die Arctic Monkeys haben Anfang September den renommierten Mercury Award für Ihr Debütalbum "Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not" gewonnen! Die Band konnte sich unter anderem gegen die Editors, Muse, Thom Yorke, etc. durchsetzen.

Titel Jahr Typ
Favourite Worst Nightmare Album
Whatever People Say I Am, That´s What I´m Not Album