Die meisten US-Country-Bands fristen, trotz riesiger Erfolge in ihrer Heimat, in Deutschland ein Nischendasein. Nicht so die Dixie Chicks. 2003 konnten sie mit ihrem Album "Home" auch bei uns eine große Fangemeinde erobern. Die Platte verkaufte sich über 100.000 Mal. Die Band wurde 1989 von den beiden Schwestern Martie Maguire (viol) und Emily Robison (banjo) zunächst als Quartett gegründet. Mittlerweile sind sie nur noch zu dritt (Natalie Maines).

Erklärtes Ziel ist es, die Country-Musik wieder für ein jüngeres Publikum attraktiv zu machen. 2003 lösten die drei einen handfesten Skandal in den USA aus, als sie sich öffentlich gegen Präsident Bush aussprachen. Fans riefen zum Boykott und zur Zerstörung ihrer CDs auf.

Bis heute sind die Dixie Chicks in den USA heftig umstritten. Das Album "Taking The Long Way" erscheint im Juni 2006. Erstmals sind die Dixie Chicks bei allen neuen Songs am Songwriting beteiligt, Star-Produzent Rick Ruben (Red Hot Chili Peppers, Neil Diamond, Johnny Cash) hat das Album produziert.

2006 erschien der Dokumentarfilm "Dixie Chicks: Shut Up and Sing" der Regisseurinnen Barbara Kopple und Cecilia Peck.

Bei der Verleihung der Grammy Awards 2007 waren die Dixie Chicks die mit den meisten Auszeichnungen bedachten Künstler, sie erhielten fünf Grammys, unter anderem für das beste Album und den besten Song.