Stand:

Björk Guðmundsdóttir (* 21.11.1965 in Reykjavík, Island) ist eine isländische Sängerin, Komponistin, Songwriterin und Schauspielerin. Einzigartig ist ihr breites Interesse an verschiedenen Arten von Musik, unter anderem Popmusik, Elektronische Musik, Trip-Hop, Alternative Rock, Jazz, Folk und Klassik.

Erste Schritte im Popsegment erfolgten mit der isländischen Formation KUKL (was auf Isländisch soviel wie 'Hexerei' bedeutet. Im sommer enstand aus dieser Besetzung 'The Sugarcubes', die bei One Little Indian in London unterschrieben und 1988 ihr Debüt "Life's Too Good" veröffentlichten.

Ab 1992 arbeitete Björk solo, nahm mit Nellie Hooper von Massive Attack den Song "Human Beviour" auf. Im Juni 1993 folgte ihr erstes Album "Debut".

Der Erfolg von "Debut" führte dazu, verstärkt mit anderen Künstlern zusammenzuarbeiten, z. B. mit David Arnold am Track "Play Dead", der im Film 'The Young Americans' als Titelmusik verwendet wurde. Es folgten "Post" (1995) und ein Remixalbum, "Telegram" (1996).

Dann, nur ein Jahr später beeindruckt BJÖRK mit dem Album "Homogenic", das mit den Songs "Hunter", "Bachelorette" und "Jóga" ihr bekanntestes Werk darstellt.

Das Studioalbum "Volta", das sechste immerhin, erschien 2007. Daraus wurden 2008 drei Singles ("Declare Independence", "Wanderlust", "Dull Flame Of Desire") ausgekoppelt.

Ein weiteres Lebenszeichen war die Single "Nattura" in 2009.

Es folgten die Alben "Biophilia" (2011) und "Vulnicura" (2015) in größeren Abständen.

Auch in anderen Disziplinen erfolgreich: Beim Cannes Film Festival 2000 erhielt Björk die Auszeichnung für beste Darstellerin in 'DANCER IN THE DARK' (Lars von Trier). Der Soundtrack zum Film erschien unter dem Titel "Selmasongs". Das Stück "I've Seen It All" erhielt jeweils eine Golden-Globe- und Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Filmsong.

In 2010 kassierte BJÖRK den Polar Music Prize, 2016 gar einen Brit Award Kategorie 'International Female Solo Artist'.