David Bowie aka David Jones wird am 08.01.1947 in London geboren. Er gilt als das Chamäleon der Popmusik. Über die Jahre schlüpft er in die verschiedensten Rollen: Vom androgynen Bürgerschreck in Mädchenkleidern in den 70ern (Ziggy Stardust), über den braungebrannten Schwiegermuttertraum in den 80ern, zum Rocker Anfang der 90er. Und schließlich mutiert der reife Mitt-Fünfziger zum Großaktionär (er bietet sein Gesamtwerk an der Börse an) und Drum'n'Bass-Fan. Vor allem zwischen 1970 und 1985 kommt diese Flexibilität beim Publikum gut an. Bowie erarbeitet sich in dieser Zeit seinen Ruf als Weltstar. In dieser Phase schreibt er zeitlose Songs (wie Space oddity, Rebel rebel, Heroes, Let's dance) und trifft mit seinen Bühnencharakteren den Zeitgeist. Außerdem hilft er anderen Rockstars (Iggy Pop/ Lou Reed) als Produzent/ Songwriter wieder auf die Beine. Desgleichen genießt er als Schauspieler Achtungserfolge (z.B. 1980 am Broadway in "The Elephant Man"). Ab 1986 scheint der Multimillionär aber satt zu sein. Eher lustlos versucht sich Bowie als gestandener Rocker, dann als Maler und 1997 sogar als Drum'n'Bass-Musiker. Die große Aufmerksamkeit bleibt ihm verwehrt. Erst 1999 besinnt er sich seiner Stärken und legt mit "hours..." ein Album vor, das seine besten Arbeiten Ende der 70er wachruft. Es folgt das ebenfalls 70er-Jahre getönte "Heathen" Album. Schließlich sozusagen das erste Alterswerk "Reality"(2003), mit den programmatischen Titeln "Never get old" und "Bring me the disco king". Erfolgsgarant der beiden letzten Alben ist die Zusammenarbeit mit Producer Toni Visconti. Auch auf der 2003-Tour wirkt Herr Bowie wie ein Jungbrunnen, was die "Vittel" Werbekampagne nachdrücklich unterstreicht.

Queen wurden 1971 in London von Freddie Mercury (voc), Brian May (g), Roger Taylor (dr) und John Deacon (b) gegründet. Es dauerte bis 1974, bis die Band aus den Startlöchern kam. Mit der LP "Sheer Heart Attack" und dem Hit "Killer Queen" gelang dann aber der weltweite Durchbruch. Mit dieser LP fand die Band ihren Sound: Mitsing- hymnen und theatralisch inszenierte Rock-Nummern. Größter Hit: "Bohemian Rhapsody" vom besten Album "A Night At The Opera". Großer Vorteil von Queen: alle Bandmitglieder können Hits schreiben und Queen wissen sich zu vermarkten. Sie waren eine der ersten Bands, die auf CD veröffentlichen und eine Video-Kollektion herausbringen. 1991 hatte alles ein jähes Ende. Freddie starb an AIDS. Im Frühjahr '92 versammelten sich viele Stars (Guns 'n' Roses, Metallica, Liz Taylor, etc.) im Londoner Wembley Stadion, um Abschied von Freddie zu nehmen und der Musik von Queen Tribut zu zollen. Im Gespräch bleiben Queen mit der Bearbeitung alter Gesangsaufnahmen von Freddie und der Zusammenarbeit mit Leuten wie George Michael und Robbie Williams. 2004 gehen Queen mit Paul Rodgers ("Free") als neuem Sänger auf ausgedehnte Europatournee. Die dazugehörige DVD "Return Of The Champions" erscheint Ende Oktober 2005.