Robert Nesta Marley, kurz Bob Marley kommt am 6. Februar 1945 in Rhoden Island, im Norden der Karibikinsel Jamaika, zur Welt. Sein Vater ist ein englischer Marineoffizier, seine Mutter Cedella eine 18jährige Jamaikanerin, die ihren Sohn alleine groß ziehen muss.

Mit seinen Freunden Bunny Livingstone und Peter McIntosh begeistert sich Marley für die Musik, die Ende der 50er Jahre von den USA aus im Radio gespielt wird: Ray Charles, James Brown oder Curtis Mayfield, aber The Drifters. Als 'Wailing Wailers' spielen sie die voll angesagte Musik genannt Ska, und nehmen von 1963-66 etwa dreißig Singles auf.

1966 heiratet Bob seine Frau Rita. Die drei Musikerfreunde widmen sich nun einer langsamen Form der jamaikanischen Skamusik, Rocksteady oder Reggae genannt. Zusammen mit den Brüdern Barrett an Bass und Schlagzeug gründen sie 'The Wailers'. Ihr erstes Label geht nach einem Jahr pleite, doch der Produzent Lee Scratch Perry verhilft ihnen in Jamaika zum Durchbruch.

In Europa tut dies ein gewisser Chris Blackwell mit seinem kleinen Label Island Records. Bunny Wailer und Peter Tosh gehen bald eigene Wege, Bob Marley & The Wailers haben 1975 mit "No Woman No Cry" einen ersten Hit. Nach einem Anschlag zieht Bob nach London um, es entsteht das autobiografische "Exodus" (1977).

1980 ist er auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Das Album "Uprising" liefert die Singles "Could You Be Loved" und "Redemption Song". Doch eine Diagnose nach einem Zusammenbruch liest sich fatal: Krebs. Der 36-jährige Marley stirbt am 11. Mai 1981 in Miami.

Er gilt fortan als Mythos der Reggaekultur, und verkauft wie so oft, ab sofort mehr Tonträger als zu Lebzeiten.