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Madonna Louise Veronica Ciccone wurde am 16.08.1958 in Rochester, Michigan, geboren. Ihre Mutter stirbt, als sie 6 Jahre alt ist. Madonna lernt als Kind Piano und Ballett, geht 1979 nach Europa (u.a. Paris) und tanzt 6 Monate in der Begleitgruppe von Patrick Hernandez ("Born To Be Alive"). In New York startet sie ihre Gesangskarriere bei der Rockband "Breakfast Club". Zuerst ohne Erfolg, so dass sie als Nacktmodel und Studiosängerin jobbt. 1983 dann der internationale Durchbruch mit "Holiday". Mit dem Erfolgs-Album "Like A Virgin" festigt die Sängerin 1984 ihr Image als Teenie-Idol. 1985 heiratet sie den Schauspieler Sean Penn (Trennung 1989). Im gleichen Jahr tauchen alte Porno-Filme und Aktfotos auf. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre wird Madonna zu einem der wenigen Megastars jenes Jahrzehntes. Sie geht in aufreizenden Bühnen-Outfits (1990 maßgeschneidert von Jean Paul Gaultier) auf Welttournee und bekennt sich in ihrem Buch "Sex" (1992 in der ersten Woche 500 000 mal verkauft) zu ihrer Bi-Sexualität.

Madonna sorgt Anfang der 90er Jahre fast nur noch für Boulevard-Schlagzeilen: 1992 zeigt sie sich hüllenlos im Playboy, spielt im Film "Evita" und gibt während den Dreharbeiten ihre Schwangerschaft bekannt (Tochter Lourdes, geboren 1996, Vater ist Madonnas Ex-Trainer Carlos Leon). Sie gründet das Label "Maverick" und landet mit der Produktion "Jagged Little Pill" von Alanis Morissette gleich einen Volltreffer. Erst 1998 ist sie mit coolen, modernen Sounds wieder "On Top" in den Charts: Das Album "Ray Of Light" bringt Hits wie "Frozen" und "The Power Of Goodbye" wochenlang ganz vorne in die deutschen Charts. Madonna arbeitet geschickt weiter an ihrer Karriere, liefert mit "Beautiful Stranger" den Hit für "Austin Powers II". In "The Next Best Thing" spielt sie mit und singt außerdem den Soundtrack-Hit "American Pie". Im Jahr 2000 folgt das Album "Music" mit futuristischen Dance Sounds unter Mitwirkung des angesagten französischen Produzenten/DJs Mirvais. Jener hilft auch 2002 beim James Bond Song "Die Another Day". Mirvais ist weiterhin Garant für den Erfolg: Bei "American Life" (2003) finden sich sozialkritische Tönen, wie etwa beim Song "Hollywood".

2005, Madonna wieder auf der Höhe der Zeit: Nicht nur in Deutschland, auch in den USA, in England und in 16 weiteren Ländern ist "Confessions On A Dance Floor" die absolute Number One. Und in Frankreich, Österreich, Norwegen und UK hat Madonna mit "Hung Up" und "Confessions On A Dance Floor" wie in den deutschen Charts einen doppelten Nummer 1-Erfolg hingelegt.

Justin Timberlake hat sich vom Boy-Group-Image (*N Sync) gelöst und mit 22 Jahren eine Solokarriere gestartet. Sein Album wird von den angesagten Produzenten 'The Neptunes' und 'Timbaland' produziert. "Justified" kassiert 2004 einen Grammy, der Song "Cry Me A River" einen weiteren, beide in der Kategorie Popgesang. Das nächste Album "FutureSex/LoveSounds" (2006), wiederum hervorragend unterstützt vom Tausendsassa Timbaland, landet in Deutschland auf Platz drei der Albencharts, die Debütsingle "SexyBack" schafft gleich dreimal die Spitzenposition (GB/USA/D).