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"James besitzt die wohl erdigste Soul-Stimme, die je ein weisser Engländer besesssen hat", so der Pressetext zum heissesten Newcomer derzeit. Und dies scheint nicht übertrieben. James Morrison kommt in Rugby/England zur Welt. Der Vater ist frühzeitig über alle Berge, seine Mutter geht arbeiten. Schulden und immer wieder Umzüge. So ist James zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwester auf sich allein gestellt. Mittagessen kochen, Klamotten bügeln, alles selbständig. Was nicht fehlt im Hause Morrison ist Musik. Die Plattensammlung umfasst alles von Van Morrison über Pink Floyd bis hin zu Stevie Wonder. Mit dreizehn zeigt ihm sein Onkel, wie man ein Blues-Riff auf einer Gitarre spielt. Umzug nach Porth, zwei Jahre später. Dort wird er schliesslich Strassenmusiker. Er lernt, vor grösseren Menschenmengen zu spielen, ohne nervös zu werden und verdient dabei gut, bis zu 70 Pfund pro Stunde. Nachts hört er viel Marvin Gaye, Otis Redding ("Die Ungeschliffenheit dieser Musik hat mich schlicht umgehauen"). Nach dem Schulabschluss erneuter Umzug nach Derby mit seiner damaligen Freundin Gill. Durch Zufall gerät er an einen Plattendeal mit Polydor, alle sind von seiner Demo-CD absolut begeistert. Manchmal muss selbst ein begnadeter Musiker wie James Morrison eben auch das Glück des Tüchtigen besitzen. Seine Single "You Give Me Something" erscheint als erstes in Deutschland. Absoluter Hinhörer. Anfang August landet sein Album "Undiscovered" auf #1 der britischen Charts, 300.000 verkaufte Einheiten bedeuten Platin.

Nelly Furtado wurde am 02.12.1978 in Victoria, Kanada, geboren und wuchs dort als Tochter portugiesischer Immigranten auf. Ihre Musik ist angelehnt an jene von 'Beck' und 'Cornershop', gemischt mit brasilianischen Elementen. Beteiligt an ihrem Debütalbum waren: Mike Elizondo (Musiker von Dr. Dre, Eminem; Snoop 'Doggy' Dogg), Brad Haehnel (Prod. von Dr. Dre) und diverse Mitglieder der kanadischen Multiplatinfunkpopformation The Philosopher Kings, welche sie auch entdeckten. Das Album kam allerdings fast nicht zustande, weil Nelly lieber zuerst Europa mit dem Rucksack bereisen wollte und sich nicht zwischen Studium ('Kreatives Schreiben') und Musik entscheiden konnte. Spielte zuletzt auf der Frauentour Lilith Fair mit Chrissie Hynde, Beth Orton und Sarah McLachlan zusammen. Februar 2002 in L.A: Nelly gewinnt einen Grammy für „I'm Like A Bird“ in der Kategorie beste weibliche Gesangsleistung Pop. Sehr schön auch ihr Auftritt bei den MTV Awards Europe 2002, als sie zusammen mit Xavier Naidoo eine spontane Rap-Einlage zum Besten gab. Ihre Single zur EM 2004: „Forca“ rangiert 12 Wochen in den Airplay Top Ten, ist zweimal sogar die No.1. Das zweite Album „Folklore“ erreicht im Verkauf die Marke Doppelplatin.

Mit dem von Timbaland produzierten Album „Loose“ erreicht sie 2006 Superstarstatus. 2007 erreicht „Say It Right“ nach „Maneater“ und „Promiscuous“ eine Number One Position. Ein vorzeigbarer Erfolg sowohl in USA als auch in Europa.