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Laura Pausini (*16.05.1974) ist in Italien ein Superstar. 160 Platinauszeichnungen. Auch in Amerika kann sie auf diverse Grammynominierungen und auf eine Million verkaufter CDs zurückblicken. Dort sind ihre in spanisch gesungenen Balladen hauptsächlich in Lateinamerika gefragt. Nachdem die Best Of Compilation "E ritorno da te" (2001) der Ausnahmesängerin/Songwriterin guten Anklang fand, entschliesst sich Laura ein englischsprachiges Album aufzunehmen: "From The Inside". Ein erster Versuch findet sich bereits 1999 auf dem Soundtrack "Message In A Bottle", als sie die Richard Marx Ballade "One More Time" einsingt. 2009 folgt das zweisprachige Duett mit James Blunt "Primavera in anticipó (It Is My Song)", ein Hit für den sehnlichst erwarteten Frühling.

Ein Songwriter im klassischen Sinn, eigentlicher Name James Hillier Blount, *22.02.1974 in Tidworth, Wiltshire, England. Der Brite James Blunt tritt in die Fußstapfen von Donovan und Dylan, er erzählt einfach Geschichten zur Akustikgitarre. Aufgewachsen ist Blunt ohne Popmusik. «Es gab keinen CD-Player im Haus und nur eine Platte von den Beatles und zwei von den Beach Boys. Aber ich hatte Instrumente - zunächst eine Violine, dann ein Piano. Mit 14 bekam ich eine Gitarre. Da wurde mir klar, welchen Weg ich einschlagen möchte. In die Armee bin ich eingetreten, damit mein Studium finanziert wird. Es fiel mir später jedoch nicht schwer, ins Musikgeschäft zu wechseln.» 1999 patrouillierte er als 22-jähriger in den Straßen von Pristina im Kosovo, mittlerweile hat er die Waffe gegen die Gitarre getauscht. «Ich habe die Lieder in erster Linie für mich geschrieben. Sie sind sehr persönlich. Es geht um das Leben als ständige Reise.» Nachzuhören auf seinem Debüt "Back To Bedlam", das er mit Hilfe von Linda Perry (Pink, Christina Aguilera) im September 2003 in Kalifornien aufnehmen konnte. In England nimmt das Album den ganzen Sommer 2005 (9 Wochen) die Number 1 in Beschlag, in Deutschland chartet "Back To Bedlam" immerhin auf Platz zwei. Boomerangeffekt: Ende Januar Anfang Februar 2006 landet das Album in England erneut und in Deutschland erstmalig auf der Eins. Es folgen die Brit-Awards im Februar 2006. James Blunt räumt gleich zwei Preise ab: "Best Pop Act" und "Best British Male".

Juli 2007: Die Single "1973" ist vielversprechend und lässt auf einen weiteren Dauerbrenner Marke Blunt hoffen. Das Lied ist eine Reminiszenz an die frühen Siebziger und ein Mädchen namens Simona, gleichwohl wie an die Musik von Cat Stevens, Paul Simon und Neil Young.