Stand:

Sein Vater, Robert McFerrin, war in den 1950er Jahren der erste afroamerikanische Opernsänger (Bariton) an der Metropolitan Opera in New York. Seine Mutter, Sara, gab ihre Karriere auf, um ihren Mann zu unterstützen. Bobby McFerrins' Lieblingsplatz als Kind war unter dem Klavier, wenn sein Vater Gesangsunterricht gab. Mit sechs Jahren bekam er, zunächst an der Juilliard School of Music, Klavierunterricht und lernte in den nächsten Jahren auch, Klarinette und Flöte zu spielen. Schon zu Highschool-Zeiten studierte er wie auch während des Studiums an der California State University in Sacramento und am Cerritos College Klavier.

Bereits mit seinem Debütalbum als Sänger, Bobby McFerrin (1982), wurde er aufgrund seiner artistischen Vokaltechnik (mit damals aberwitzig raschen Wechseln zwischen Brust- und Falsettstimme) in der Fachwelt bekannt.

Der Song "Don’t Worry, Be Happy" (1988), der auf einem Zitat von Meher Baba beruht, verschaffte ihm weltweite Anerkennung. Das Album "Simple Pleasures" (1988), auf dem sich der Hit befindet, wurde weltweit über zehn Millionen mal verkauft und führte gleich zu vier Grammys.