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Angefangen hat alles an einem 22. August im Jahre 1957, als Nicholas Edward Cave, Sohn eines Englisch-Lehrers und einer Bibliothekarin, in Warracknabeal, Australien, das Licht der Welt erblickt. Als Kind genießt er eine sehr strenge anglikanische Erziehung, die sich später schwer auf seine Texte auswirken sollte. Die erste Band von Mick Harvey und Nick Cave zu Highschoolzeiten nennt sich 'The Boys Next Door'.

Als die Band nach London umsiedelt, spricht man nur noch von 'The Birthday Party'. In der Metropole hinterlassen sie, dank ihrer Liveshows mit einer musikalischen Mischung aus Punk, Blues und Rock, enormen Eindruck. Bald ziehen sie wieder um, diesmal nach Berlin. Dort findet sich kein Konsens, die Band löst sich auf.

Zusammen mit Partner Mick Harvey gründet er Nick Cave And The Bad Seeds. Als Gitarristen hat sich Nick den Gitarristen Blixa Bargeld von den Einstürzenden Neubauten geangelt. Des weiteren dabei sind Barry Adamson (git/piano), Hugo Race (git), Tracy Pew (bass) und Anita Lane. Diese Besetzung ist auf dem Debüt "From Her To Eternity" (1983) zu hören.

Es folgt alsbald der erste Roman Caves, "Und die Eselin sah den Engel". Das nächste Album "The First Born Is Dead", einspielt vom Quartett Cave, Harvey, Bargeld und Adamson, ist das bislang blueslastigste und zeigt einmal mehr Nicks Vorliebe für biblische Themen.

Die spektakulärste Single der Bad Seeds entsteht bei den Aufnahmen zu "Murder Ballads" (1996), dem bereits neunten Album. Das Duett von Nick mit Popamazone Kylie Minogue "Where The Wild Roses Grow" geht ebenso wie das Video in die Popgeschichte ein. Nick Cave und seine Bad Seeds bleiben bis zum heutigen Tag eine Band mit Kult-Charakter.