Sting Gordon Matthew Sumner wird am 02.10.1951 in Newcastle, England geboren. Sein Vater ist von Beruf Milchmann, seine Mutter Friseurin. Sting selbst ist ausgebildeter Grundschullehrer.

1971 bis 1973 macht er erste Erfahrungen in diversen Jazzrock-Gruppen ("Earthrise", "River City Jazz Band"). 1973 trägt er ein gelb-schwarz gestreiftes Jersey-Shirt, welches an eine Biene erinnert, so kommt Sting (der Stachel) zu seinem Spitznamen.

1974 erste Single ("Whispering Voices") als Leadsänger der Jazzband "Last Exit". Anfang 1977 gründet er mit dem Drummer Stewart Copeland "The Police", im Mai stößt der Gitarrist Andy Summers dazu. Zwischen 1977-1985 produzieren sie fünf Band-Alben, die Produktionskosten des ersten Album "Outlandos D'Amour" belaufen sich gerade mal auf 6000 Pfund. Das Rock-Trio kreiert in der New Wave-Zeit ihren ganz eigenen Sound aus Wave, Rock und Reggae. Kommerziell am Höhepunkt angelangt, löst sich die Band 1985 auf.

Sting, der schon für Police die meisten Songs schrieb, macht solo weiter und zählt bis heute zu den absoluten Superstars im Musikbiz. 1985 erstes Album ("The Dream Of The Blue Turtles") mit hochkarätigen Jazzmusikern (Brandford Marsalis, Omar Hakim).

Mischt sensibel Rock, Jazz, Latin und Reggae in komplexen, subtilen Arrangements. Wandlung vom Punkrebellen zum engagierten, anspruchsvollen, intelligenten Popmusiker und gefragten Schauspieler (setzt sich für die Erhaltung der Regenwälder und die "Human Rights"-Bewegung ein).

1979 erster Auftritt vor der Kamera als "Ace" in der Verfilmung von "Quadrophenia". Sting spielt zwischen 1979 und 1988 in elf Filmen mit, zu den bekannteren gehören 'Dune - Der Wüstenplanet' (1983) und 'Stormy Monday' (1988). Auszeichnungen: 1984 erster von sechs Grammys für das 'beste Rock-Instrumental' ("Brimstone And Treacle").

2016 ist der STING wieder da. er überrascht mit roughem Sound, der unwillkürlich an Police denken. Erste Kostprobe "I Can't Stop Thinking About You".