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Khaled Hadj Brahim (* 29.2.1960 in Oran/Algerien) ist international der bekannteste Vertreter der algerischen Tanzmusik Rai, einem Mix aus arabischer Hochzeitsmusik und westlichem Dance.

Mit 9 Jahren beginnt er, auf Familienfeiern zu singen, mit 14 veröffentlicht er seine erste Platte.

1986 muss Khaled vor dem Bürgerkrieg aus Algerien ins Exil nach Paris fliehen. Dort produziert er 1992 das vollständig nach westlichen Standards produzierte Album "Khaled".

Der erste internationale Erfolg kommt dann erst 1997, als der französische Produzent und Songschreiber Jean-Jacques Goldman für ihn den Song "Aicha" schreibt. Für viele junge Algerier ist Khaled ein Idol, dagegen wird er von Fundamentalisten angegriffen, weil er den Song eines Juden gesungen hat.

Der Song "Aicha" wird 2003 als Coverversion, aufgenommen mit der Multikulti-Band 'Outlandish' aus Dänemark erneut zum Sommerhit.