Latin Quarter, eine englische Popband, wurde im August 1983 von Steve Skaith und Mike Jones, beide zuvor Mitglieder einer Menschenrechtsorganisation, sowie Richard Wright gegründet.

Die Gruppe hatte den Schwerpunkt auf politisch und sozial kritische Texte gelegt. Dieses Konzept schien bereits 1984 aufzugehen, als die erste Single "Radio Africa", die sich mit den damaligen politischen Entwicklungen auf dem afrikanischen Kontinent befasste, einen respektablen Charterfolg erzielte.

Unmittelbar davor hatten sich mit Greg Harewood (bass), Steve Jeffries (key) und Rikki Stevens (dr) drei weitere Musiker angeschlossen. Im folgenden Jahr wurde mit "Modern Times" das erste Album veröffentlicht. Doch mit der Zeit ließ die erste Euphorie und der Erfolg nach, so wechselte Latin Quarter 1989 zum englischen RCA-Label, auf dem das dritte Album "Swimming Against The Stream" veröffentlicht wurde.

Es gab bereits Auflösungstendenzen, und selbst ein letzter Versuch 1993 in Deutschland mit "Long Pig" schlug fehl. Im Jahr 1998 war 'Latin Quarter' bereits Geschichte.