BAP (Eifeldialekt: Vater) geht 1976 in Köln aus einer Hobbycombo um den Sänger und Dylan-Fan Wolfgang Niedecken hervor.

Die wichtigsten Band-Daten:

- Nov. 1979: Vorstellung der 1. Langspielplatte "... rockt andere Kölsche Leeder".

- 1981: die erste Deutschland-Tour, Durchbruch mit dem Album "Für Usszeschnigge"

- 1982 ist ein Höhepunkt der Bandgeschichte: BAP spielen 2x im Vorprogramm der Stones und die aktuelle LP "Vun Drinne Noh Drusse" löst Für Usszeschnigge auf Platz 1 ab.

- 1987 Wolfgang Niedecken präsentiert sein Solo-Album "Schlagzeiten". BAP gehen auf China-Tour, für Niedecken das schönste Erlebnis mit der Band.

- 1992 "Arsch Huh - Zäng Ussenander" - die Kölschrock-Szene organisiert auf dem Chlodwigplatz ein Konzert gegen Rassismus und Neonazis. Niedecken schreibt den Text für den Gemeinschaftssong.

- 1995 erscheint Wolfgangs zweites Solo-Album "Leopardefell". In Berlin spielt er mit Bruce Springsteen ein Überraschungskonzert und singt bei "Hungry Hearts" mit.

- 1999: BAP-Gitarrist Klaus Heuser steigt aus, Keyboarder Alexander Büchel ebenfalls. Niedecken macht mit neuer Besetzung weiter, präsentiert im Herbst 1999 das BAP-Album "Tonfilm", im Juni 2001 steigt das neue, in Mallorca aufgenommene Album "Aff Un Zo" von Null auf 1 in die deutschen Charts ein.

- 2004: BAP nur noch zu fünft. Jens Streifling ist augestiegen, Sheryl Hackett nach Krankheit verstorben. Im Frühjahr ein neues Album, "Sonx", mit erfolgreicher Tournee im Anschluß.